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Faßberg Faßberger Empfang im Zeichen des Umbruchs
Celler Land Faßberg Faßberger Empfang im Zeichen des Umbruchs
20:19 21.01.2014
Von Carsten Richter
Neujahrsempfang der Gemeinde Faßberg und der Luftwaffe: Im Fliegerhorst-Club wurde gestern Bilanz für 2013 gezogen. Quelle: Benjamin Westhoff
Faßberg

„Da muss uns überhaupt nicht bange sein“, sagte der Standortälteste. „Ich sehe uns in Faßberg militärisch wie auch im Zusammenwirken zivil-militärisch im absolut richtigen Fahrwasser.“ In der Gemeinde liefen derzeit Überlegungen, um das von der Ministerin geplante Konzept von Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach vorne zu bringen. Doch schon 2013 hätten hier Gemeinde und Bundeswehr Maßstäbe gesetzt: Kraus erinnert an den unterzeichneten Vertrag zur Kinderbetreuung und die Integration des Nachwuchses französischer Kameraden im Kindergarten und in der Grundschule in Müden. „Die Bundeswehr am Standort Faßberg ist ein attraktiver Arbeitgeber“, so Kraus. „Die binationale Zusammenarbeit ist einzigartig in Deutschland“, betonte Bürgermeister Frank Bröhl. Auf seinem ersten Neujahrsempfang machte Bröhl ergänzend auf das Familienbüro auf dem Fliegerhorst aufmerksam.

Als besondere technologische Herausforderung hob der Standortälteste Kraus die Verlegung eines Kontingents des Transporthubschrauberregiments 10 der „Heideflieger“ ins afghanische Mazar-i-Sharif hervor. Doch gehe von Faßberg ebenso großes Engagement im Katastrophenschutz aus – die Soldaten halfen vergangenes Jahr beim Kampf gegen das Elbhochwasser. „Diese Leistungen verdienen und bekamen großes Lob.“ Auch intern habe es Umstrukturierungen gegeben. Kraus wies explizit auf die Auflösung der Divisionsebene und der Technischen Schule hin.

Regimentskommandeur Oberst Andreas Pfeifer, der selbst vor einem Afghanistaneinsatz steht, berichtete über den Einsatz des neuen Transporthubschraubers NH90 im Krisengebiet. „Wir sind sehr zufrieden, er hat sich voll bewährt“, so Pfeifer. Insgesamt verfügt das Regiment über zwölf Flieger, vier davon seien in Afghanistan im Einsatz, nur weitere vier blieben für die Ausbildung übrig. Die Rettung von Menschen sei ein hohes Gut. „Aber zurzeit sind wir am Limit.“ Es bleibt also weiter spannend am Luftwaffenstützpunkt Faßberg. (car)