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Faßberg Faßberger Jäger sollen keine Hundesteuer bezahlen
Celler Land Faßberg Faßberger Jäger sollen keine Hundesteuer bezahlen
17:09 30.10.2016
Von Christopher Menge
Den Aufwand, den Jäger betreiben, will die Gemeinde Faßberg mit einer Hundesteuerbefreiung anerkennen. Quelle: Patrick Pleul
Faßberg

Die CDU-Fraktion hatte im vergangenen Jahr einen Antrag auf Anpassung beziehungsweise Neufassung der Hundesteuersatzung gestellt. "Es soll eine Anerkennung für den Aufwand der Jäger sein", sagt Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl. Die Befreiung soll nur für geprüfte Jaghunde gelten. Etwa 20 Jäger könnten davon profitieren. Bisher zahlen sie 50 Prozent der Steuer, also 21 Euro pro Jahr für den ersten Hund.

Mit den geringen Mindereinnahmen könnte Faßbergs Kämmerer Roland Eilmes gut leben. Er weist aber auf etwas anderes hin. "Die Verwaltung hat vorgeschlagen, dass die Befreiung für Jäger gilt, die einen Pachtvertrag oder einen Erlaubnisschein in der Gemeinde Faßberg haben", sagt Eilmes, "der Ausschuss hat aus dem ,oder' ein ,und' gemacht." Demnach würde die Befreiung für Jäger, die in Faßberg leben, aber außerhalb der Gemeinde jagen, nicht gelten. Die derzeitige Ermäßigung sieht die neue Satzung nicht vor.

In der letzten Ratssitzung der Wahlperiode beschäftigen sich die Kommunalpolitiker außerdem mit dem Flächennutzungsplan zur Weiterentwicklung des bisherigen Campingplatzes Oberohe zum Ferienpark Heidesee. Der Flächennutzungs- und Bebauungsplan "Biogasanlage Poitzen" ist außerdem Thema, genauso wie der Nachtragshaushalt.