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Faßberg Faßberger Soldaten erleben Wüstenstaub statt Sommergrün
Celler Land Faßberg Faßberger Soldaten erleben Wüstenstaub statt Sommergrün
18:11 25.06.2018
Von Carsten Richter
Quelle: Jenny Bartsch
Faßberg

Daheim ist Alexander N. als Feuerwehrmann beim Transporthubschrauberregiment 10 eingesetzt. Im fernen Mali hat er von Februar bis Anfang des Monats als Führer einer Brandschutzgruppe eine leitende Funktion übernommen – sowohl am Boden als auch in der Luft. "Im Falle einer Alarmierung habe ich die Löschgruppe geführt", erzählt N. der CZ. Dienste einteilen, Wartungs- und Pflegeaufträge an den Einsatzwagen verteilen und sich um die Weiterbildung und das Training der Feuerwehrleute kümmern – all das gehörte in der Ferne zu den Aufgaben des Faßbergers. Die Flugschicht steht bei startenden oder landenden Hubschraubern am Flugfeld bereit. "Im Unglücksfall müssen wir innerhalb von 60 Sekunden eingreifen können", erklärt N..

Beeindruckt war er während seines insgesamt zweiten Mali-Einsatzes von der internationalen Zusammenarbeit – im Camp, bei der Flugsicherheit und im multinationalen Hubschraubereinsatzverband. Hier sind die Soldaten auf Franzosen, Belgier und Niederländer getroffen. "Der Austausch mit Soldaten anderer Nationen war sehr interessant."

Auch Hauptfeldwebel Thomas B. ist schon zum zweiten Mal in Mali, bis Mitte Juli bleibt er noch in dem Wüstenstaat. Als Techniker kümmert er sich vor Ort um die Wartung und Instandsetzung des NH90-Hubschraubers. "Ähnlich wie eine Werkstatt kleine Pannen und Mängel bei Autos behebt, werden in der Wartung die Hubschrauber zum Flug vorbereitet und bei Störungen Reparaturen vorgenommen", erklärt der 31-Jährige.

Vor jeder Startphase stehen die Techniker bereit, um den Piloten bei technischen Problemen helfen zu können. "Eine große Herausforderung", sagt B. "Beim Lärm der laufenden Triebwerke und Rotoren, der Hitze und des Staubes in der Luft muss man blitzschnell Fehler analysieren und beheben." Trotzdem sei die Stimmung und Kameradschaft gut. Fasziniert ist er auch von der Gastfreundschaft der Einheimischen – trotz des schwierigen Lebens in dem Land.

Familie und Freunde in der Heimat kann all das aber nicht ersetzen. Da sind sich Thomas B. und Alexander N. einig. "Das frische Grün des Sommers zu Hause fehlt mir schon", sagt B. Alexander N. hat während seines Auslandseinsatzes vor allem die meist kühle und klare Luft im Celler Land vermisst – und sich besonders darauf gefreut, wieder "richtiges Heidebrot" zu genießen.

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