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Faßberg Faßberger wollen Resolution zu Schule
Celler Land Faßberg Faßberger wollen Resolution zu Schule
19:11 04.02.2010
Faßberg

Als Begründung werden der sich in der Anhörungsphase befindliche Erlassungsentwurf des Landes zu zusammengefassten Haupt- und Realschulen und die Entwicklung der Schüler- und Geburtenzahlen angeführt. „Wir haben uns, was die Geburtenzahlen angeht, in den vergangenen Jahren besser als viele Kommunen entwickelt“, sagte Faßbergs Bürgermeister Hans-Werner Schlitte. Daher sei es unverständlich, warum nun gerade im Nordkreis eine Reform übers Knie gebrochen werden, in den anderen Kommunen aber alles beim alten belassen werden soll. Schlitte befürchtet auf lange Sicht, dass die Schule in Faßberg ganz geschlossen wird. Das wäre ein großes Problem gerade als Standortgemeinde. Probleme sieht auch die Schulleiterin der Peter-Härtling-Schule, Kerstin Carstensen, die angestrebte Ganztagsschule einzurichten, wenn es die Hauptschule nicht mehr geben sollte. „Das wird sicher schwierig, wenn der Schließung-Prozess schnell geht.“

Kreiselternrat mit eigenem Vorschlag: Unterstützung erhält Faßberg und auch die Hauptschule in Unterlüß durch den Kreiselternrat. „Wir sind auf jeden Fall dafür, dass jede Gemeinde eine weiterführende Schule behält, denn wenn man einmal den Schlüssel umgedreht hat, macht man diese Einrichtungen nicht wieder auf“, sagte die Kreiselternratsvorsitzende Christiane Rahls. Deswegen kommen die Eltern mit einem eigenen Vorschlag. Sie wollen, dass die Hauptschüler aus Faßberg, Hermannsburg und Unterlüß in Unterlüß zusammen beschult werden. Faßberg soll nach ihren Vorstellungen zweizügig erhalten bleiben. „Wir haben dieses Konzept mit den Eltern dort abgestimmt. Sie würden gerne mehr einbezogen werden.“

Von Tore Harmening