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Faßberg Französische Soldaten bereichern Leben
Celler Land Faßberg Französische Soldaten bereichern Leben
17:53 09.11.2018
Von Carsten Richter
Zum 15-jährigen Bestehen der DFAT gab es einen militärischen Appell. Quelle: Carsten König
Faßberg

27. September 2003: Niemand ahnte, dass sich die Kooperation, die an diesem Tag geschlossen wurde, so positiv entwickeln würde. Der damalige Verteidigungsminister Peter Struck und seine französische Amtskollegin Michèle Alliot-Marie stellten in Faßberg die Deutsch-Französische Ausbildungseinrichtung TIGER, kurz DFAT, in den Dienst. Heute, 15 Jahre später, lässt sich sagen: Der französische Anteil mit seinen gut 40 Soldaten und ihren Familien hat nicht nur das Miteinander im Fliegerhorst verändert, sondern auch das Leben in der Gemeinde bereichert. „Ich freue mich sehr, dass wir einen lebendigen deutsch-französischen Austausch in unserer Gemeinde haben“, freute sich der Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Frank Bröhlk, bei einer Feierstunde. Beide Seiten seien bestrebt, die deutsch-französische Freundschaft weiter auszubauen.

"Zu einer für die luftfahrzeugtechnische Ausbildung unverzichtbaren Einrichtung“ habe sich DFAT entwickelt, unterstrich der Kommandeur der französischen Heeresfliegerschule, Brigadegeneral Jean Bouillaud. Insgesamt wurden bisher mehr als 3600 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. Neben deutschen und französischen Soldaten und Zivilangestellten wurden auch spanische Techniker an diesem Waffensystem geschult.

Bouillaud dankte besonders den Ausbildern beider Nationen, ohne deren Kompetenz und Engagement die Ausbildung an diesem hoch komplexen Hubschrauber nicht möglich wäre. Auch die Zukunft werde genauso viele Herausforderungen mit sich bringen.

Der Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums, Brigadegeneral Ulrich Ott, betonte, dass die binationale Ausbildungseinrichtung eine längere Historie habe. Sie stehe in direktem Zusammenhang mit dem am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichneten deutsch-französischen Freundschaftsvertrag –bekannt als Elysee-Vertrag. Die geschichtliche Entwicklung dieser Freundschaft mündete in der Entscheidung, ein gemeinsames Ausbildungszentrum in Faßberg aufzubauen.

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