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Faßberg Freundschaft mit Spandau: Verkehrsverein kritisiert Faßberger Rat
Celler Land Faßberg Freundschaft mit Spandau: Verkehrsverein kritisiert Faßberger Rat
18:04 19.04.2018
Von Christopher Menge
Faßberg

"Insbesondere bei der diesjährigen Schnuckenwette wurden im Vorfeld unzählige Ehrenamtsstunden investiert, haben Bürger aus allen Ortsteilen monatelang Freizeit eingebracht und gearbeitet, um im Hinblick auf das große 70. Luftbrückenjubiläum, einen Meilenstein für die historische Verbindung zwischen Faßberg und Spandau mit seinem ehemaligen Flugplatz Gatow zu setzen", betont Hicks. Dieses Jubiläum starte bereits in diesem Jahr mit dem Beginn der Luftbrücke und finde in 2019 seinen Höhepunkt.

"Dieses ehrenamtliche Engagement wurde nun mit dem Ratsbeschluss, dem sprichwörtlichen Federstrich, zunichtegemacht", sagt der Sprecher. "Sie stoßen die Menschen vor den Kopf, die sich für eine offensichtlich zukunftsweisende Initiative tatkräftig eingebracht haben." Der Verkehrsverein würde die entstandenen und positiven Verbindungen mit Spandau gerne vertiefen, um die Kontakte zu einer Metropolregion, die bereits vor der Wende einen wesentlichen Teil der touristischen Nachfrage ausgemacht hätte, für Faßberg zu nutzen und auszubauen. "Leider sehen wir uns nach dem vorliegenden Beschluss nicht mehr in unseren Bestrebungen unterstützt, den Tourismus in Müden und damit in der Gemeinde insgesamt zu stärken und voranzutreiben", so Hicks.

Eine neuerliche, positive Betrachtung des Ratsbeschlusses würde nicht nur politische Größe unterstreichen, sondern auch die allgemeine politische Blockade ein Stück weit auflösen. "Für uns alle steht die wirtschaftliche Prosperität und die touristische Weiterentwicklung der Gemeinde im Vordergrund unserer Arbeit", sagt Hicks. Dazu bedürfe es aber auch Rückenstärkung und der entsprechenden innovativen Zielsetzung durch den Gemeinderat.

Die Faßberger Verwaltung hatte vorgeschlagen, mit einer offiziellen Erklärung die Freundschaft zwischen den Faßberg und Spandau nochmal offiziell zu besiegeln. Die Mehrheitsgruppe im Faßberger Gemeinderat aus SPD, WGF und Grünen hat den Vertrag aber platzen lassen. Die CDU hatte der Gruppe daraufhin vorgeworfen, den Bürgermeister Frank Bröhl öffentlich zu diffamieren.

Vernachlässigt Berlin das große Jubiläum? Das unterstellt der Journalist Gunnar Schupelius von der BZ Berlin dem Senat. Fakt ist, dass die historischen Rosinenbomber, die am 15. Juni 2019 unter anderem von Faßberg nach Berlin fliegen sollen, nicht in Spandau landen dürfen. Das geht aus einer Anfrage des FDP-Abgeordneten Sebastian Czaja zum Thema „70 Jahre Berliner Luftbrücke“ hervor. In Faßberg wird das Ende der Luftbrücke vor 70 Jahren mit einem „Tag der Bundeswehr“ 2019 groß gefeiert. Schließlich war Faßberg in den Jahren 1948/49 mit rund 450 Starts und Landungen pro Tag und gut 540.000 Tonnen an geflogener Kohle einer der Eckpfeiler der Berliner Luftbrücke.

Christopher Menge 19.04.2018

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