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Faßberg Landschafts-Fantasien von mystischen Welten
Celler Land Faßberg Landschafts-Fantasien von mystischen Welten
18:00 12.09.2018
Der Künstler Mike Braun zwischen seinen Werken „Am Ende aller Tage“ und „Letzte Stunden“ in seiner neuen Ausstellung im Rathaus Faßberg. Quelle: Doris Hennies
Faßberg

Mal heiter und hoffnungsvoll, dann wieder eher düster und unheilschwanger transportieren Mike Brauns Werke, neben fast schon zu gestochenen, plakativen Natur-Assoziationen, stets auch deutliche Emotionen, die den Betrachter einladen, sich hinein zu vertiefen und einen eigenen, persönlichen Zugang zu finden. Seit Montag hängt eine Auswahl solcher Arbeiten von Mike Braun unter dem Titel „Lichtblick am Horizont“ im Foyer des Faßberger Rathauses.

Die Natur sei sein Vorbild, so Braun, allerdings wolle er sie nicht „kopieren“, also realistisch wiedergeben, sondern zu etwas Anderem, Sinnbildlichen, Transformiertem neu gestalten. „Ich möchte in und mit meinen Bildern Geschichten entwickeln und die Menschen, die sie sie anschauen, zum Fantasieren bringen. So kann und soll jeder selbst darin Vorder- und Hintergründiges entdecken“.

Der 27-Jährige malt seit seiner Kindheit. Mit 15 hat er die Arbeiten des amerikanischen Malers Bob Ross (alias Robert Norman) für sich entdeckt, der – sehr medienpräsent – seine Malweise auch vorführte um Menschen zum Malen zu animieren. „Das gab die Richtung vor. Von dort aus habe ich mir Schritt für Schritt meinen eigenen Stil erarbeitet.“ Tatsächlich unterscheiden sich die Arbeiten von Braun heute deutlich von den idyllisch-idealisierten Landschaftsbildern des Amerikaners. Reduzierter und vor allem in ihrer intensiven Farbigkeit abstrakter werden sie zu Konstruktionen, neuerdachter Parallelwelten.

Das pure handwerkliche Können hat er schon in seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung ausgebaut. Der Einsatz und die Wirkung von Farben spielen für ihn eine große Rolle. So entstehen in einer Wasser-Acryl-Technik seine von Licht und Farben durchfluteten Himmel. Nach dem Trocknen kommen die weiteren Details dazu. Ein festes Konzept gibt es nicht, allenfalls eine Idee. Der Rest entwickelt sich im Schaffensprozess. „So kann ich meine Träume und Gefühle auf die Leinwand bringen. Das Spiel mit Licht und Schatten, die Einflüsse des Menschen auf die Natur sowie Momente zwischen Schönheit und Bedrohung – all das sind Themen.“ Themen, die sich in den für Braun wichtigen Titel der Bilder wiederfinden: Ein erster Denkanstoß, der weitergesponnen werden will.

Von Doris Hennies

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