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Faßberg Mehrheit aus SPD, WGF und Grünen im Faßberger Rat in Reichweite
Celler Land Faßberg Mehrheit aus SPD, WGF und Grünen im Faßberger Rat in Reichweite
17:37 12.09.2016
Faßberg

„Wir hatten darauf gehofft, sechs Direktmandate zu holen und die Liste für junge Nachrücker zu reservieren. Leider sind uns nur fünf Direktmandate gelungen“, sagt der Faßberger CDU-Parteivorsitzende Peter Pudschun. Die kommenden Jahre, so seine Prognose, werden schwieriger. Er sieht die WGF als klaren Gewinner, möchte jetzt aber erst mal sehen, was die neuen Kräfte zu leisten imstande sind. „Wenn alte Platzhirsche verdrängt werden, müssen die neuen auch besser sein“, so Pudschun.

Aus Sicht von Lars Lorenz von der WGF wird sich seine Fraktion erst mal finden müssen. Aus seiner Sicht hat unter anderem die Podiumsdiskussion der CZ seiner Gruppe etwas gebracht. „Zum anderen haben sich die anderen Parteien über die Presse gestritten. Das kam glaube ich nicht so gut an“, so Lorenz. Wie es weiter geht, kann er noch nicht sagen, betont aber, dass in den vergangenen Jahren gut mit der SPD zusammengearbeitet worden ist.

Die Sozialdemokraten sind enttäuscht. „Wir haben es nicht geschafft, mehr Wähler zu motivieren, die anderen hingegen schon“, sagt der Ortsvereinsvorsitzende Frank Bielfeldt. Trotzdem ist er ob der jetzt theoretisch vorhandenen Mehrheit im Rat nicht unzufrieden.

Klaus Glagla von der Grünen wäre ein logischer weiterer Kandidat für eine Gruppe mit WGF und SPD. Er ist zunächst mal froh, dass die Grünen einen Sitz geholt haben. „Wir wollten zunächst mal im Faßberger Rat vertreten sein und das haben wir geschafft“, sagt Glagla. Die Grünen haben damit aus seiner Sicht ein mögliches Potenzial an einem Bundeswehrstandort abgeschöpft. (th)

Gewählt wurden:

CDU: Peter Pudschun, Torsten Ahrens, Michael Gebers, Volker Nickel, Michaela Otto, René Breitenstein und Sabrina Knipp.

SPD: Angelika Cremer, Richard Schuba, Mona Müller-Bruhn, Frank Bielfeldt, Carl-Wilhelm Kuhlmann und Petra Winterhoff.

WGF: Lars Lorenz, Hartmut Maniewski, Manfred Franzen.

Grüne: Klaus Glagla.

FDP: Carsten Dickow.

Von Tore Harmening