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Faßberg Neues Buch zu Luftbrücke Faßberg-Berlin erschienen
Celler Land Faßberg Neues Buch zu Luftbrücke Faßberg-Berlin erschienen
18:41 13.12.2016
Faßberg

Die Luftbrücke war seinerzeit eine groß angelegte Leistung, über die später viel geschrieben wurde. Noch heute gilt sie als ein besonderes Ereignis, das unter anderem für die angeflogenen Flugplätze, zu denen auch Faßberg gehörte, besondere Bedeutung hatte. In diesen Tagen wurde ein fundiertes Buch darüber in Faßberg verkauft. Paul Hicks und Ludger Osterkamp sowie Bianca Paulsen als Fotografin haben die Luftbrücke nochmals beschrieben.

In dem Werk wird ebenso an bestimmte Personen erinnert, wie etwa an den amerikanischen Offizier Gail Halvorsen. Der war einer der Piloten, die zwischen Westdeutschland und Berlin Transporte flogen. Kurz vor Ende seines Fluges in Faßberg warf er kleine Fallschirme mit Schokolade an die unten wartenden Kinder ab und erhielt daher den Namen „Candy Pilot“.

In Faßberg wurden am vergangenen Freitag die Bücher ausgegeben. Dabei erläuterte Stephan Lütgert, der Geschäftsführer des Museumsverbandes des Landkreises Celle, den rund 50 Gästen den Hintergrund der Luftbrücke, die Schwierigkeiten und letztlich das Verhältnis der amerikanischen und britischen Soldaten und der Deutschen, die vielfach halfen.

„Das Zusammensein zwischen den Deutschen und den ausländischen Soldaten hat sich geändert“, stellte Lütgert fest, „es wurde überaus positiv“. Noch heute, also rund 70 Jahre nach dem Ende der Situation, sind nur noch freundliche, manchmal sogar freundschaftliche Eigenheiten zu vernehmen.

Von Udo Genth