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Faßberg Neues Festival „ARTcalluna“ startet mit 13 Stationen in der Südheide
Celler Land Faßberg Neues Festival „ARTcalluna“ startet mit 13 Stationen in der Südheide
13:31 10.08.2018
Kunststationen ARTCalluna Quelle: Mario Eggers (1) / Frank Sieland (1) /Veranstalter (3)
Müden (Örtze)

MÜDEN. Für die erste Runde stehen vier Gemeinden mit 13 sogenannten „KUNST-Stationen“ und jeweils unterschiedlichen (auch mehreren) künstlerischen Angeboten auf dem Programm: Von Konzerten und Lesungen, über die Präsentation von Bildern, Kunsthandwerklichem und Fotografien bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten direkt vom Bauernhof. Anschub, Planung und einen großen Teil der Organisation des Festivals hat der vor gut einem Jahr offiziell gegründete, gemeinnützige Verein ARTcalluna geleistet – genauer gesagt das kreative sechsköpfige Team.

„Wir fühlen uns alle auf die eine oder andere Weise der Kunst verpflichtet und wollen Kunst in einer konzentrierteren, anfassbaren und erlebbaren Form hierher aufs Land bringen“, so Jürgen Eggers. „Es gibt hier viele talentierte Kunstschaffende, vor allem aber ganz besondere Orte, wo solch eine Präsentation zu einem ganz besonderen Erlebnis wird und gleichzeitig Menschen diese Schönheit und Vielfältigkeit, verbunden mit Geschichte, Natur und Landschaft näher bringen kann.“ Um die ehrgeizigen Pläne zu verwirklichen hat sich das Team ARTcalluna ganz schön ins Zeug schmeißen müssen. Auf dem sinnbildlich unbestellten Feld galt es Gemeinden und konkrete Veranstaltungsorte zu finden und zum Mitmachen zu begeistern. Schritt zwei bedeutete, die Orte auch mit künstlerischen Leben zu erfüllen.

„Eigentlich sollen die teilnehmenden „KUNST-Stationen“ selbstverantwortlich sein, ihre Räume mit kunstvollem Programm, sprich Künstlern und Beiträgen auszustatten – so ist das Konzept. Der Verein übernimmt die Logistik, sprich Koordinierung, Planung und Werbung im übergeordneten Sinn für das Festival“. Für die erste Runde war allerdings eine weiterreichende Mitarbeit und Unterstützung – und damit ein enormes persönliches Engagement von Nöten. Die Premiere kann jetzt starten, die Grundbedingungen sind geschaffen und man wird sehen, wie es läuft. „Wir haben ja noch keine Erfahrungswerte – auch deshalb ist uns ehrliches Feedback sehr wichtig. Und natürlich ist das Festival darauf ausgelegt immer größer und besser zu werden“, versichert Erich Langholf.

Übrigens, die Herkunft der Künstler und Kunstschaffenden ist nicht an die Region gebunden. Die Verbindung mit der Südheide stellen die Orte der Veranstaltung her. „Wir sehen in dem Festival und unserer Arbeit auch keine Konkurrenz zu anderen künstlerischen Vereinigungen der Organisationen. Wir wollen einfach eine zusätzliche Chance und Möglichkeit schaffen und nutzen, Kreativität und Kunst in all seiner Vielfalt aufs Land, zu uns zu bringen.“

Von Doris Hennies

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