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Faßberg Radweg bei Gerdehaus ist jetzt "erste Sahne"
Celler Land Faßberg Radweg bei Gerdehaus ist jetzt "erste Sahne"
16:52 28.06.2018
Der Radweg nahe Gerdehaus hat sich von einer Buckelpiste in eine asphaltierte Traumstrecke verwandelt. Doch vor und hinter dem etwa 600 Meter langen Abschnitt müssen Radfahrer auch weiterhin Vorsicht walten lassen.  Quelle: David Borghoff
Faßberg

Der ehrenamtliche Radwegpate möchte erreichen, dass der komplette Fahrradweg zwischen Faßberg und Unterlüß in gutem Zustand ist. Bislang war dies nicht der Fall. Zahlreiche Asphaltrisse zieren den Weg entlang der L 280. Doch nun wurde zumindest ein besonders schlimmer, etwa 600 Meter langer Abschnitt nahe Gerdehaus saniert. „Die Strecke ist jetzt erste Sahne. Da fährt man jetzt wie auf Wolken“, sagt Neumann.

Er wünscht sich, dass auch die restliche Strecke so aussehen würde. Denn die Teilsanierung reicht ihm noch lange nicht aus. „Da muss noch viel mehr passieren. Diese ganzen Huckel vor und hinter dem sanierten Abschnitt sind schrecklich“, sagt Neumann.

Rick Graue, Fachbereichsleiter bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, kann den Frust verstehen. Jedoch sagt er auch: "Die jährlichen Bauprogramme werden unter Berücksichtigung der entsprechenden Beobachtungen sowie der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erstellt." Das bedeutet: Erst wenn es wirklich schlimm aussieht und das Geld da ist, wird saniert. Vor diesem Hintergrund wurde jetzt der Radweg an der L 280 erneuert. "Für die angrenzenden Bereiche sind kurzfristig keine weiteren Sanierungsmaßnahmen vorgesehen", so Graue.

Dabei ist der schlechte Zustand des Radweges der Behörde bekannt. Doch zurzeit seien viele Landesstraßen sanierungsbedürftig. Deshalb nehmen sich die Beamten jetzt Abschnitt für Abschnitt vor. Um alle Strecken auf einmal zu verbessern, sei nicht das nötige Geld da.

Doch noch besteht Hoffnung für Neumann. Denn auch der restliche Fahrradweg zwischen Faßberg und Unterlüß soll erneuert werden. Aber erst, wenn dieser auf der Prioritätenliste weiter nach oben kommt. Wann das sein wird, kann Graue noch nicht sagen. "Vermutlich wird das aber auch nächstes Jahr noch nicht der Fall sein", so der Fachbereichsleiter.

Sandige Böden sind sie aus der Südheide ja gewöhnt. Doch statt von idyllischen Heidelandschaften sind zwei Soldaten vom Transporthubschrauberregiment 10 aus Faßberg in jüngster Zeit von viel Staub und der kargen Sahara-Wüste Westafrikas umgeben. Mehrere Monate sind beziehungsweise waren die Hauptfeldwebel Thomas B. und Alexander N. für die Bundeswehr im Mali-Einsatz.

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