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Faßberg Showkonzert mit 10.000 Besuchern in Faßberg
Celler Land Faßberg Showkonzert mit 10.000 Besuchern in Faßberg
17:37 30.01.2014
Die Big-Band der Bundeswehr wird am 26. August in Faßberg spielen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Faßberg

In Faßberg laufen dazu bereits die Vorbereitungen. Dort hob am 27. August 1949 der letzte Kohlentransporter ab. In diesem Jahr beginnen die Veranstaltungen zu den Feierlichkeiten aber bereits am 26. August, und zwar mit einem großen Konzert auf dem Areal der Grundschule Faßberg. „Wir haben dazu die Big-Band der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper für ein Benefizkonzert gewinnen können, die ein Open Air-Konzert ab 20 Uhr geben wird. Wir erwarten rund 10.000 Besucher”, sagt Mitorganisator Paul Hicks vom Technischen Ausbildungszentrum.

Die Big-Band wurde 1971 auf Initiative des damaligen Bundesverteidigungsministers Helmut Schmidt gegründet und ist das Showorchester der Bundeswehr. Schmidt wünschte sich einen modernen Sound für eine moderne Armee. Die Band tourt ganzjährig durch Deutschland und tritt auch immer mal wieder im Fernsehen auf.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter werden jedoch zu Spenden aufrufen, die je zur Hälfte der Jugendarbeit der Gemeinde Faßberg und dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr zukommen sollen.

Mit diesem Konzert wird das Veranstaltungsprogramm eröffnet. Am 27. August, dem eigentlichen Jahrestag, beginnt das Gedenken um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Um 11 Uhr findet dann auf dem Platz der Luftbrücke die Zeremonie mit Kranzniederlegung am Denkmal statt. Dazu sollen Flaggenabordnungen der drei Westmächte und Vertreter der British Berlin Airlift Association, also dem Veteranenverband geladen werden. Für den Abend ist ebenfalls noch einmal eine Veranstaltung geplant. Dann soll die US Airforce Band Europe im Soldatenheim spielen.

Alleine in Faßberg waren zur Zeit der Luftbrücke 5000 Arbeiter damit beschäftigt, die Berliner mit Kohle zu versorgen. 60 bis 70 Flugzeuge waren im Nordkreis stationiert, es gab 450 Starts pro Tag. Bei den Einsätzen ließen einige Piloten ihr Leben. In Faßberg starben vier Angehörige der US Airforce. Ihnen und allen Helfern wird am Jahrestag gedacht.

Tore Harmening

Von Tore Harmening