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Faßberg Standortschießen in Faßberg: G36 nur am Simulator im Einsatz
Celler Land Faßberg Standortschießen in Faßberg: G36 nur am Simulator im Einsatz
13:22 30.05.2015
Das diesjährige Gewehrschießen wurde mit dem Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen durchgeführt. Quelle: Carsten König
Faßberg

Als Hauptaufgabe habe das von ihm geführte Technische Ausbildungszentrum (TAusbZLw) zum Sommer die Ausbildungsbereitschaft für das Transportflugzeug A 400 M herzustellen. Zudem werde das Ausbildungszentrum Anfang Juli dem Luftwaffentruppenkommando mit Sitz in Köln-Wahn unterstellt. Letztlich bedingen die Weisungen der Verteidigungsministerin zur Attraktivitätssteigerung der Bundeswehr eine ständige Berücksichtigung. „Die meisten der Vorgaben wie etwa Kinderbetreuung oder Integration in die Gesellschaft sind in Faßberg längst gelebte Praxis“, stellte Oberst Hewera heraus und dankte dafür allen Faßberger Bürgern und den politisch Verantwortlichen.

Eine Neuerung des diesjährigen 57. Standortschießens war, dass ein Schießen mit dem Gewehr G36 lediglich im Simulator erfolgen konnte. Diese Tatsache habe nichts mit der umstrittenen Leistung des Gewehrs zu tun, sondern sei wegen des Aufgebens der örtlichen Schießbahn notwendig, erklärte Oberstleutnant Michael Ser, der die Organisation verantwortete.

Vielfaches Interesse fanden die neben den Schießständen ausgestellten Fahrzeuge sowie eine Aufklärungsdrohne, militärisch LUNA genannt. Ohne poetischen Hintergrund ist das die Abkürzung für Luftgesteuerte Unbemannte Nahaufklärungsausstattung. Großes Lob erhielt der „Boxer“, ein gepanzertes Fahrzeug. „Das ist der augenblicklich beste Rad-Panzer“, stellte der Bundestagsabgeordnete Hennig Otte (CDU) fest. (gen)

Von Udo Genth