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Faßberg Straßenbeiträge: Besondere Situation in Faßberg
Celler Land Faßberg Straßenbeiträge: Besondere Situation in Faßberg
15:36 20.04.2018
Von Christopher Menge
Faßberg

Anders als bei der geplatzten Freundschaftsvereinbarung mit Spandau ziehen die beiden Gruppen bei diesem Thema an einem Strang. Nickel ist mit dem Vorsitzenden der Gruppe SPD, WGF und Grünen, Frank Bielfeldt, im engen Austausch. Sie sind sich einig: "Die Belastung für die Bürger soll möglichst gering gehalten werden."

Allerdings gibt es in Faßberg eine Besonderheit zu bedenken, schließlich handelt es sich um eine Bedarfszuweisungsgemeinde. Wenn man die Grundsteuer B also so erhöhen würde, um die veranschlagten 353.000 Euro für den Straßenausbau zu generieren, würde man auf der anderen Seite wohl deutlich weniger Geld vom Land bekommen. "Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts habe ich ohnehin Bauchschmerzen, jetzt die Grundsteuer zu erhöhen", sagt Bielfeldt. Zudem könnte die Bundeswehr als Anlieger an der Großen Horststraße und an der Trauener Straße nicht mehr belangt werden.

In den politischen Gremien sollen im Mai und Juni aber trotzdem alle Varianten diskutiert werden, eine Informationsveranstaltung mit Experten hatte es bereits im März gegeben. Die dort anwesenden Bürger sagten, dass die derzeitige Regelung ungerecht sei.

Der Verkehrsverein Müden hat mit einem offenen Brief auf die Ablehnung der Freundschaftsvereinbarung zwischen Faßberg und Spandau durch den Faßberger Gemeinderat reagiert. "Ein sachlicher, nachvollziehbarer und belastbarer Weg hin zu dieser ablehnenden Abstimmung ist auch bei neutraler Betrachtung der Entscheidung nicht zu erkennen. Und auch der gebetsmühlenartige Hinweis auf einen demokratischen Prozess verliert zusehends an Glaubwürdigkeit, wenn offensichtlich Parteipolitik vor Sachpolitik gestellt wird", kritisiert der Sprecher Paul Hicks. Mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und WGF war die Freundschaftsvereinbarung im Gemeinderat abgelehnt worden. Gruppensprecher Frank Bielfeldt sagte, dass man zwar nicht grundsätzlich gegen die Freundschaft sei, aber ein Zeichen gegen den Alleingang des Bürgermeisters setzen müsse.

Christopher Menge 19.04.2018

Vernachlässigt Berlin das große Jubiläum? Das unterstellt der Journalist Gunnar Schupelius von der BZ Berlin dem Senat. Fakt ist, dass die historischen Rosinenbomber, die am 15. Juni 2019 unter anderem von Faßberg nach Berlin fliegen sollen, nicht in Spandau landen dürfen. Das geht aus einer Anfrage des FDP-Abgeordneten Sebastian Czaja zum Thema „70 Jahre Berliner Luftbrücke“ hervor. In Faßberg wird das Ende der Luftbrücke vor 70 Jahren mit einem „Tag der Bundeswehr“ 2019 groß gefeiert. Schließlich war Faßberg in den Jahren 1948/49 mit rund 450 Starts und Landungen pro Tag und gut 540.000 Tonnen an geflogener Kohle einer der Eckpfeiler der Berliner Luftbrücke.

Christopher Menge 19.04.2018

Auf dem Schulhof der Grundschule Müden ist endlich das lang ersehnte Naturholzspielgerät eingeweiht worden.
Paul Hicks übergab den Balancierpfad gemeinsam mit der Schulleiterin Heike Conrads offiziell an die Kinder. Ermöglicht wurde die Anschaffung des Spielgeräts zum einen durch
die Spenden anlässlich des Benefizkonzerts des Heeres-
musikcorps Hannover im August sowie einen Zuschuss vom Förderkreis „Freunde der Grundschule“.

Christopher Menge 17.04.2018