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Faßberg Streit in Faßberg: "Bürgermeister wird torpediert"
Celler Land Faßberg Streit in Faßberg: "Bürgermeister wird torpediert"
17:26 04.04.2018
Von Christopher Menge
Faßberg

"Die Gruppe versucht seit langer Zeit den Bürgermeister öffentlich zu diffamieren. Das heißt, wenn der Bürgermeister etwas für das Image der Gemeinde und insbesondere den Ort Faßberg tut, dann wird er ,aus Prinzip' durch die Gruppe SPD/WGF/Grüne torpediert", schimpft Torsten Ahrens (CDU). "Egal, ob die Gemeinde Faßberg dadurch einen gravierenden Imageschaden erhält oder nicht." Und auch der Faßberger CDU-Vorsitzende Peter Pudschun versteht die Welt nicht mehr: "Die weltoffene Hauptstadt streckt die Hand aus, aber die Provinz leistet sich – scheinbar aus Prinzip – eine Ablehnung. Schade, dass solch eine herausragende Chance zur Steigerung der positiven Außenwirkung von Faßberg leichtfertig vergeben wurde."

Doch warum wollen SPD, WGF und Grüne keine Freundschaft mit Spandau? "Wir sind nicht grundsätzlich gegen den Freundschaftsvertrag", betont der Gruppenvorsitzende Frank Bielfeldt (SPD). "Unser Bürgermeister hat wirklich tolle Ideen, aber er vergisst, die Ratsmitglieder mitzunehmen." Man habe mal ein Zeichen setzen müssen. Nach Auffassung der Gruppe könne man den Tag der Bundeswehr im kommenden Jahr, der an das Ende der Luftbrücke vor 70 Jahren erinnert, nutzen, um die Freundschaft offiziell zu besiegeln.

Aus Sicht der CDU ist die Begründung absurd. Selbst deutliche Hinweise von Bürgermeister Frank Bröhl und einiger CDU-Ratsmitglieder, der Freundschaftsvertrag verursache keine Kosten, böte aber die Chance, gemeinsame Aktivitäten zur Wirtschaftsförderung zu initiieren, hätten ebenso wenig geholfen wie die Anmerkung, dass man so den einen oder anderen der 238.000 Einwohner Spandaus animieren könnte, den Weg nach Faßberg zu finden.

Die Idee zu einer Freundschaftserklärung in Form eines "Letters of Intent" hatte Ottfried Franke von der "Urban PR", der von der Gemeinde Faßberg mit Marketingaufgaben beauftragt ist, gemeinsam mit dem Spandauer Bürgermeister Helmut Kleebank entwickelt. Faßberg sollte als kleinere Kommune einen solchen Vertrag offiziell anfragen. "Die Partner würdigen die besonderen Beziehungen zwischen Faßberg und Spandau, die in der beispiellosen Hilfsaktion der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/1949 begründet sind und seit 2014 revitalisiert wurden", heißt es in dem Entwurf.

Bröhl zeigte sich enttäuscht von der Entscheidung. Er habe den Rat sofort über die Idee informiert. Offensichtliche Bedenken habe es keine gegeben. "Ich bin als Bürgermeister vom Rat beauftragt worden, etwas in Sachen Wirtschafts- und Tourismusförderung aufzubauen, daher wurde die Verbindung zu Spandau geschaffen", sagte Bröhl. "Wir wollen die Luftbrücke als großartige Leistung im Gedächtnis behalten. Daher verstehe ich die Entscheidung nicht."

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