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Faßberg Streit um Lebensbaumhecke beschäftigt Faßberger Politik
Celler Land Faßberg Streit um Lebensbaumhecke beschäftigt Faßberger Politik
15:19 11.06.2018
Von Christopher Menge
Quelle: Oliver Knoblich
Faßberg

„Bemängelt wird eine Lebensbaumhecke von etwa 2,20 Meter Höhe, die als Grundstückseinfriedung und Sichtschutz vor die Grundstücksgrenze auf dem gemeindeeigenen Grünstreifen gepflanzt wurde“, sagt Stephan Fähndrich, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. „Der Nachbar verlangt die Beseitigung der Hecke.“

Klar ist: Die Hecke verstößt gegen die Bauvorschrift. Aber: Eine Kürzung kommt nach Aussage der Verwaltung wegen der Pflanzenart nicht in Frage. „Eine Beseitigungsanordnung müsste zudem zur Folge haben, dass gegen sämtliche übrigen Verstöße aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz ebenfalls vorgegangen wird“, sagt Fähndrich. Die Alternative sei, dass der Gemeinderat die entsprechende Bauvorschrift aufhebt und die Hecken nachträglich legalisiert. „Sowohl in diesem Baugebiet als auch in Baugebieten, in denen eine entsprechende Bauvorschrift nicht vorhanden ist, haben sich in der Vergangenheit Zustände entwickelt, die ein regelndes Eingreifen aus Sicht der Verwaltung erforderlich machen würden“, so Fähndrich.

Dass die Kirchenglocke in Faßberg ein Hakenkreuz trägt, sei an sich keine Überraschung. Sensationell sei vielmehr die Tatsache, dass in der nationalsozialistischen Luftwaffensiedlung eine Kirchenglocke läutete. „Als Garnisonkirche der NS-Luftwaffe ist die Faßberger Kirche einzigartig“, sagte die Historikerin Mareike Rake, Direktorin des Landeskirchlichen Archivs. Sie stellte ihre Forschungsergebnisse am Freitagabend im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Faßberger Soldatenheim Oase vor.

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