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Faßberg Tante Hanna ist geboren: Viele Ideen für Laden in Müden
Celler Land Faßberg Tante Hanna ist geboren: Viele Ideen für Laden in Müden
18:25 28.03.2017
Von Christopher Menge
Müden (Örtze)

MÜDEN. Es soll eine besondere Story sein. Noch mehr: „Tante Hanna muss ihre eigene Geschichte erzählen“, wie Michael Gebers – neben Hansjörg Oevermann einer der beiden Geschäftsführer der Gesellschaft – sagte. „Der Laden muss seine eigene Identität bekommen.“ Einige Ideen gab er schon preis. So soll ein Sofa in den Laden an der Hauptstraße integriert werden, ein Kaffeeausschank ist außerdem geplant. Die Verkäufer sollen nicht hinter der Kasse sitzen, sondern den Kunden auf Augenhöhe begegnen – und mit diesen ins Gespräch kommen. Im neuen Müdener „Kommunikationszentrum“ soll zudem Geschichte erlebbar gemacht werden. Schließlich geht der Name auf Hanna Kohlmeyer zurück, die von 1962 bis 1999 den Edeka-Markt am Neuen Damm führte.

Der Partner der neuen Gesellschaft soll Rewe werden. Der Handelskonzern hat bereits zugestimmt, dass Tante Hanna auch regionale Produkte verkauft. Der Müdener Imker Klaus Ahrens präsentierte am Gründungsabend bereits den Tante-Hanna-Rapshonig.

Bis dieser im Laden gekauft werden kann – die Gesellschafter träumen von einer Eröffnung Anfang 2018 –, ist aber noch einiges zu tun. Die Faßberger Kommunalpolitik muss grünes Licht geben. Und es müssen über stille Beteiligungen 125.000 Euro zusammenkommen. „Wir hoffen, dass sich möglichst viele mit dem Laden identifizieren“, sagte Gebers. „Und das nicht nur beim Einkaufen, sondern auch mit einer Kofinanzierung.“ Alle Bürger der Gemeinde Faßberg sollen nach Ostern mit einer Broschüre informiert werden. Bei einer Bürgerversammlung wird das Konzept dann vorgestellt. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf.