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Faßberg Treckertreffen in Faßberg lockt mehr Teilnehmer an
Celler Land Faßberg Treckertreffen in Faßberg lockt mehr Teilnehmer an
18:03 18.06.2017
Zum zweiten Mal hatten die Treckerfreunde Heidschnucke nach Faßberg eingeladen, und zahlreiche Trecker-Begeisterte kamen zusammen. Henning Scholle präsentierte sein "Ackermoped". Quelle: Kirsten Glatzer
Faßberg

Und Spaß hatten wohl alle, die sich ab Freitagnachmittag auf dem Schützenplatz einfanden und dort teils auch die Möglichkeit nutzten, in ihren Wohnwagen oder -mobilen zu übernachten. Harald Stein aus Zahrensen und Winfried Dette aus Seevetal waren letztes Jahr noch die Einzigen, die auf dem Platz campierten. Da es ihnen aber so gut gefiel, kündigten sie schon damals an: „Nächstes Jahr bringen wir noch Leute mit.“ Und sie hielten Wort: 15 Trecker-Begeisterte mit 13 Gefährten hatten sie rekrutiert – man kennt sich in der Szene.

Die Oldtimer-Freunde Gerdau hatten sich ebenfalls auf den Weg gemacht und erreichten nach mehr als dreistündiger Fahrt den Schützenplatz. Und auch die Ackergiganten Luhdorf waren vertreten, zu denen Stefan Strack mit seinem Massey-Ferguson gehört. „Der stand 25 Jahre unter freiem Himmel, ich hab ihn 1992 für 50 Mark eigentlich für den Faslams-Umzug gekauft. Aber der Faslams-Verein wurde irgendwann aufgelöst und er stand wieder fünf Jahre rum. Keiner wollte ihn, also hab ich ihn genommen, komplett zerlegt und wieder aufgebaut“, erzählt er stolz.

Solche und ähnliche Geschichten hört man hier. Auch die Gastgeber, die Treckerfreunde Heidschnucke, können etwas beisteuern. „Armin sprach mich letztes Jahr an, ob ich nicht mitmachen will. Klar wollte ich, aber nur, wenn ich selbst fahre. Also habe ich mich auf die Suche begeben.“ Bei einem MAN-Trecker wurde er fündig. Thomas Spitzer gibt offen zu, „nicht der große Schrauber zu sein“, aber dafür besitzt er andere Talente und hat das Logo der Treckerfreunde Heidschnucke entworfen.

„Ich bin mit zwei Treckern hier, einem McCormick, Baujahr 1961, und meinem ‚Ackermoped‘, dem Hanomag R12 mit Sitzbank. Der ist Baujahr 1954, ein Jahr jünger als ich“, erzählt Henning Scholle. Es wurde ein buntes Programm mit Ausfahrten, Besuch des Luftbrückenmuseums und Treckerschau geboten. Vor allem aber war Zeit zum Klönen und Fachsimpeln. Nächstes Jahr sieht man sich bestimmt wieder.

Von Kirsten Glatzer