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Hambühren Baugebiet in Hambühren: Ab Sommer wird gebaut
Celler Land Hambühren Baugebiet in Hambühren: Ab Sommer wird gebaut
16:36 07.03.2018
Von Simon Ziegler
Es geht voran im Baugebiet "Nördlich auf dem Kampe" in Ovelgönne. Bauamtsleiter Niels Jürgensen macht sich ein Bild von den Arbeiten.  Quelle: Anne Friesenborg
Ovelgönne

OVELGÖNNE. Heute Abend berät die Hambührener Lokalpolitik im Gemeindeentwicklungsausschuss über das Baugebiet. Konkret geht es um zwei Dinge: die Anbindung an die Landesstraße 298 und die Benennung der Straße.

Was den Straßennamen betrifft, schlägt die Gemeinde-Verwaltung die unspektakulär klingende Bezeichnung „Im Heidlande“ für das gesamte Baugebiet vor. Der Name erfolgt in Anlehnung an den östlich gelegenen Wirtschaftsweg „Heidlandsweg“, führt die Verwaltung aus. Die äußere Anbindung des Gebietes – also die Straße von der Landesstraße 298 – erfolgt in Asphaltbauweise. Die innere Erschließung ist mit Pflastersteinen geplant.

Bei der Anbindung des Baugebietes gibt es nach Auskunft von Bauamtsleiter Niels Jürgensen neue Pläne. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Radfahrer, die zwischen Ovelgönne und Oldau neben der Landesstraße fahren, keine Vorfahrt haben sollen, wenn Autofahrer in das neue Baugebiet abbiegen. Davon haben die Planer im Rathaus wieder Abstand genommen, nachdem es Befürchtungen gab, diese Regelung könnte zur Gefährdung der Radfahrer beitragen.

Jürgensen sagt zwar, dass es außerhalb von Ortschaften nicht ungewöhnlich sei, dass die Radfahrer warten müssten, wenn Autofahrer abbiegen. „Letzten Endes scheint es aber sicherer zu sein, den Radfahrern Vorfahrt zu gewähren“, so der Bauamtsleiter. Die Planung werde jetzt „mit geringem Aufwand“ verändert. Die zusätzlichen Kosten betragen wohl ein paar tausend Euro. Im Ausschuss heute Abend wird die beteiligte Ingenieurgesellschaft die neuen Pläne erläutern.

Thema ist auch die Sanierung des Waldkita-Bauwagens und die mögliche Schließung von Spielplätzen. Aus Kostengründen gibt es Überlegungen, mehrere Spielplätze zu schließen. Die Verwaltung schlägt vor, die Spielplätze Grillplatz in Oldau, Rehschneise/Hasenheide und Mobilheimplatz in Ovelgönne sowie Eichkamp in Hambühren II "zurückzubauen", wie es im Amtsdeutsch heißt. Sitzungsbeginn des Ausschusses ist um 19 Uhr im Rathaus Hambühren.

Lauter, fröhlicher Kindergesang, gemischt mit rhythmischem Klatschen und Trampeln, tönt am Montagvormittag aus der Aula der Grundschule Oldau. Von Müdigkeit ist nichts zu spüren. Die aufgeregten Schüler stehen in einem großen Kreis und lauschen den Erklärungen von einem ihnen unbekannten Herrn. Sein Name ist Ulrich Moritz und er ist aus Berlin angereist, um den Kindern und Lehrern einen Einblick in die Welt der Musik und Rhythmik zu geben. „Mein Workshop hat das Ziel, den Schülern die Angst davor zu nehmen, Musik zu machen und zu singen“, erklärt Moritz. Und so stimmt er das Lied vom Grashüpfer an, dessen Lieblingsbeschäftigung das Hüpfen ist. Es dauert nicht lange und die Erst- und Zweitklässler hüpfen, stampfen und singen begeistert mit. Nach gut zwei Stunden endet der Workshop für die Jüngsten. „Das Singen hat mir am meisten Spaß gemacht“, resümiert die sechsjährige Laura, während ihr Mitschüler Antonin findet, dass die Bewegung das Beste an dem Tag gewesen sei.

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