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Hambühren Bürgermeisterwahl in Hambühren: Andreas Ludwig tritt für SPD an
Celler Land Hambühren Bürgermeisterwahl in Hambühren: Andreas Ludwig tritt für SPD an
16:46 15.06.2018
Von Simon Ziegler
Große Ziele: Andreas Ludwig Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Hambühren

HAMBÜHREN. Der 53-Jährige ist in der Hambührener Lokalpolitik ein erfahrener Mann. Er sitzt seit 2009 im Gemeinderat, den Ortsverband leitet er seit acht Jahren. Der gebürtige Ovelgönner, der für ein Fachunternehmen Antriebs- und Kunststofftechnik an Industriekunden verkauft, rechnet sich "sehr gute Chancen" bei der Wahl aus, sagte er. "Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen. Das Amt gibt die Möglichkeit, eigene Akzente zu setzen", so Ludwig.

Der Sozialdemokrat hat große Ziele. "Ich will Hambühren zur lebenswertesten Gemeinde zwischen Hannover und Celle machen", sagte Ludwig, der von der "Vision 2030" spricht. Eine Idee sei, in Hambühren ein innerörtliches Zentrum zu schaffen. Ein großes Thema sei auch die Nachnutzung der Landkreis-Immobilien. Feuerwehr und Bauhof könnten in die Feuerwehrtechnische Zentrale ziehen, schlägt Ludwig vor. Das Rathaus wiederum könnte aus Platzgründen in die alte Hauptschule ziehen.

„Großartig, dass die Mitglieder der SPD Andreas Ludwig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt haben", sagte der Celler SPD-Chef Maximilian Schmidt. Er ist der Richtige für die Gemeinde und bringt alles mit, um Hambühren zusammen mit den Bürgern in die Zukunft zu führen: Langjährige Erfahrung aus der Kommunalpolitik, wirtschaftlichen Sachverstand und eine kommunikative, ausgleichende und verbindliche Art."

Mit Ludwig steht der zweite Kandidat fest. Als erster hatte der parteilose Einzelbewerber Carsten Kranz seine Kandidatur angekündigt. Bei der CDU soll im Spätsommer die Entscheidung zwischen Fraktionschefin Barbara Kolkmeier und dem stellvertretenden Bürgermeister Edmund Hoffmann fallen.

Termin steht fest: Der Gemeinderat hat am Donnerstag endgültig entschieden, dass die Wahl am Sonntag, 26. Mai 2019, stattfindet. Eine Stichwahl würde am 9. Juni über die Bühne gehen. Die Amtszeit beginnt am 1. November 2019.

Die Straßenausbaubeiträge bleiben in Hambühren auch in den kommenden Jahren erhalten. Der Gemeinderat stimmte am Donnerstag gegen die Abschaffung der umstrittenen Satzung. 14 Ratsmitglieder von CDU, FDP, Grünen und AfD votierten gegen die Abschaffung. SPD und UFO sowie Bürgermeister Thomas Herbst konnten sich mit zehn Stimmen nicht durchsetzen.

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Schafft die Gemeinde Hambühren die Straßenausbaubeiträge ab? Die Antwort wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 14. Juni, geben.

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In der Hambührener CDU wollen gleich zwei Bewerber die Nachfolge von Bürgermeister Thomas Herbst antreten. Sowohl Partei- und Fraktionschefin Barbara Kolkmeier als auch Ratsherr Edmund Hoffmann haben erklärt, für das Amt kandidieren zu wollen.

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