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Hambühren Energielehrpfad sorgt für Spannung
Celler Land Hambühren Energielehrpfad sorgt für Spannung
17:24 26.07.2017
Die Teilnehmer der Ferienpass-Aktion stellen mit einer Handkurbel Strom her und messen, wieviel Volt sie per Hand erzeugen können. Quelle: Christina Matthies
Ovelgönne

OVELGÖNNE. Sean ist neugierig. „Was ist denn da in der Kiste?“, fragt er, und deutet auf den Handwagen, den Manfred Wiggenhagen hinter sich herzieht. „Das wird noch nicht verraten“, schmunzelt der Vorsitzende des Heimatvereins Hambühren.

„Technisches Basteln“ heißt die Ferienpass-Aktion, die an diesem Nachmittag auf dem rund einen Kilometer langen Energielehrpfad zwischen Ovelgönne und Oldau stattfindet. „Es soll auf keinen Fall eine trockene Begehung werden“, erklärt Wiggenhagen den sechs Teilnehmern, die heute mit von der Partie sind. Stattdessen warten spannende Experimente auf Pascal, Jannis, Jonathan, Noah-Bendix, Jonas und Sean.

„Wer von Euch hat denn schon mal Strom produziert?“, will Wiggenhagen gleich an der ersten Station des Energielehrpfads wissen. Die Hände der Ferienpass-Kinder schnellen in die Höhe. „Ich“, sagt Jonas, „mit Solar-Energie.“ „Und ich mit einem Dynamo am Fahrrad“, fügt Pascal hinzu. „Super“, meint Wiggenhagen, um gleich darauf in seiner geheimnisvollen Kiste zu kramen und einen Generator mit Handkurbel hervorzuziehen. Dieser wird sofort mit einem Strommessgerät verkabelt – und dann ist Kurbeln angesagt. „Machen wir doch einen kleinen Wettbewerb“, sagt Wiggenhagen augenzwinkernd und notiert, wie viel Volt jeder der Jungs produziert. Das Rennen macht schließlich Jonas, der eine beeindruckende Spannungshöhe von 16 Volt vorweisen kann.

Immer neue Gegenstände tauchen an diesem Nachmittag aus Wiggenhausens Handwagen auf – experimentiert wird unter anderem mit dem Wasserrad, einer Luftdruckrakete, einem Wasserwirbel in der Flasche sowie mit einer Solarzelle und einen Windrad. Zum Abschluss der Ferienpass-Aktion gibt es dann noch einen besonderen Höhepunkt: Die Teilnehmer basteln Gummimotorflugzeuge, die sie noch vor Ort testen und später mit nach Hause nehmen dürfen. (mat)

Von Christina Matthies