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Hambühren Hambühren auf den Spuren des Kindergarten-Erfinders
Celler Land Hambühren Hambühren auf den Spuren des Kindergarten-Erfinders
18:41 18.03.2018
Symbolische Geste zur offiziellen Kindergarteneröffnung: Kita-Leiterin Birgit Knigge (von links), Gernot Sievert von der Diakonie, Bürgermeister Thomas Herbst und Bauamtsleiter Niels Jürgensen zerschneiden ein buntes Band. Quelle: Kirsten Glatzer
Hambühren

HAMBÜHREN. Das Hambührener Gemeindeoberhaupt hatte zuvor Revue passieren lassen, was diesem Moment vorausgegangen war – angefangen mit dem Erstellen des sogenannten Kinder­tages­stät­ten­be­darfsplans, der akuten Handlungsbedarf in der Gemeinde offenbarte. Am Ende der darauf folgenden Diskussionen, Beratungen und Vorschläge habe festgestanden, dass die Kitas Haus der Familie und Hummelnest saniert und erweitert werden sollten. Die nicht leichte Aufgabe sei nun gewesen, beide Institutionen parallel während des laufenden Betriebs zu sanieren und zu erweitern. Aber das sei hervorragend gelungen, betonte der Bürgermeister.

Im Haus der Familie wurde im Dezember 2016 mit dem Rückbau und der Sanierung begonnen, mit dem Neubau im Januar 2017. Nach 13-monatiger Bauzeit konnte man dann – bis auf wenige noch zu erledigende Arbeiten – von der Fertigstellung sprechen. In diesem Zeitraum wurden stolze 530 Quadratmeter Bestandsfläche saniert und rund 220 Quadratmeter neu gebaut. Beteiligt an diesen Maßnahmen waren 20 Firmen, deren Arbeit koordiniert werden musste, ohne den laufenden Betrieb allzu sehr einzuschränken. An dieser Stelle hob Thomas Herbst noch einmal hervor, wie bravourös das Kita-Team die Belastungen während der Umbauphase meisterte.

Und letztlich hat es sich ja auch für alle gelohnt, diesen nicht immer einfachen Weg zu gehen. Denn es gab nicht nur tolle Geschenke zur Einweihung, sondern es wurden darüber hinaus helle, freundliche Räumlichkeiten geschaffen, um die Kinder – im Sinne von Friedrich Fröbel „im Sonnenlicht wachsen, erstarken und sich entwickeln“ zu lassen.

Im Anschluss an die offizielle Feierstunde war die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und durfte sich in den neuen Räumen ausgiebig umschauen. „Dadurch, dass bereits im Sommer 2016 mit den Planungen begonnen wurde, waren viele Familien involviert, deren Kinder jetzt schon zur Schule gehen. Und die sollen natürlich auch Gelegenheit haben, mal zu schauen, was daraus geworden ist“, so Birgit Knigge. (gla)

Von Kirsten Glatzer

Die Anzahl der Spielplätze in Hambühren soll deutlich reduziert werden. Im Jahr 2003 hatte die Gemeinde noch den CZ-Spielplatz-Test gewonnen. Damals waren die Spielplätze in Hambühren, Oldau und Ovelgönne vorbildlich gepflegt und ausgestattet. Heute ist im Gespräch, dass fünf Spielplätze im Gemeindegebiet geschlossen werden. Es handelt sich um die Spielstätten am Grillplatz in Oldau, an der Rehschneise/Hasenheide, am Mobilheimplatz und an der Ahornallee in Ovelgönne sowie am Eichkamp in Hambühren II.

Simon Ziegler 12.03.2018

Das neue Baugebiet der Gemeinde Hambühren in Ovelgönne nimmt immer konkretere Formen an. Für die Hälfte der Grundstücke liegen Reservierungen vor, die ersten Notartermine stehen an. „Im Juni oder Juli sollen die Leute anfangen können zu bauen“, sagt Bauamtsleiter Niels Jürgensen auf CZ-Anfrage.

Simon Ziegler 07.03.2018

Lauter, fröhlicher Kindergesang, gemischt mit rhythmischem Klatschen und Trampeln, tönt am Montagvormittag aus der Aula der Grundschule Oldau. Von Müdigkeit ist nichts zu spüren. Die aufgeregten Schüler stehen in einem großen Kreis und lauschen den Erklärungen von einem ihnen unbekannten Herrn. Sein Name ist Ulrich Moritz und er ist aus Berlin angereist, um den Kindern und Lehrern einen Einblick in die Welt der Musik und Rhythmik zu geben. „Mein Workshop hat das Ziel, den Schülern die Angst davor zu nehmen, Musik zu machen und zu singen“, erklärt Moritz. Und so stimmt er das Lied vom Grashüpfer an, dessen Lieblingsbeschäftigung das Hüpfen ist. Es dauert nicht lange und die Erst- und Zweitklässler hüpfen, stampfen und singen begeistert mit. Nach gut zwei Stunden endet der Workshop für die Jüngsten. „Das Singen hat mir am meisten Spaß gemacht“, resümiert die sechsjährige Laura, während ihr Mitschüler Antonin findet, dass die Bewegung das Beste an dem Tag gewesen sei.

07.03.2018