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Hambühren Hambühren bereitet Ganztagsschulen vor
Celler Land Hambühren Hambühren bereitet Ganztagsschulen vor
17:15 10.02.2014
Von Simon Ziegler
An den beiden Hambührener Grundschulen werden ab dem neuen Schuljahr Kinder auch am Nachmittag unterrichtet. Quelle: Anne Friesenborg
Hambühren

HAMBÜHREN. Ab dem kommenden Schuljahr wird auch die Gemeinde Hambühren Ganztagsunterricht in Grundschulen anbieten. Nachdem in den vergangenen Monaten die immense Verteuerung des Umbaus an beiden Grundschulstandorten die Schlagzeilen beherrschte, geht es jetzt darum, die Einzelheiten des Ganztagsangebots zu klären: Betreuungszeiten am Nachmittag, Kosten des Mittagessens, Organisation der Hortbetreuung.

Damit sich Eltern über das neue Angebot informieren können, wird es zwei Veranstaltungen geben. Am 5. März wird in der Manfred-Holz-Grundschule informiert, eine Woche später, am 12. März, findet die Veranstaltung in der Grundschule Oldau statt. Ende März endet die Frist für die Anmeldungen.

Inzwischen steht eine Reihe von Eckdaten für das Ganztagsangebot fest. Ab dem Schuljahr 2014/2015 sind die beiden Häuser in Oldau und Hambühren II offene Ganztagsschulen. Das bedeutet, dass von montags bis donnerstags eine kostenfreie offene Ganztagsschule bis 15.30 Uhr angeboten wird. Die Teilnahme ist freiwillig.

Für das Nachmittagsangebot wird der Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen Celle (VSE) die Planung organisieren. Wie Kinder konkret betreut werden, steht noch nicht fest – neben Hausaufgabenstunden sind Kooperationen mit örtlichen Sportvereinen oder Feuerwehr-Kurse denkbar.

Während die Nachmittagsschule nichts kostet, müssen Schüler für die Mittagsverpflegung bezahlen, die Teilnahme daran ist freiwillig. Welcher Caterer Essen an die beiden Schulen liefert, hat die Gemeinde noch nicht entschieden. Der Erste Gemeinderat Dirk Seidler schätzt, dass der Preis pro Essen zwischen 2,80 und 3,50 Euro liegen wird. Es sollen jeden Tag ein vegetarisches Essen und eins mit Fleisch oder Fisch gekocht werden.

Daneben will die Gemeinde ihr Hortangebot in den beiden Grundschulen aufrecht erhalten. Dabei geht es darum, eine Möglichkeit anzubieten, damit Kinder auch von 7 bis 8 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr sowie freitags von 13 bis 17 Uhr kostenpflichtig betreut werden können. Wie viel es kostet, wird die Politik entscheiden. Die Gemeinde hat 100 Euro im Monat vorgeschlagen. Derzeit werden im Hort Kinder bis 16.30 Uhr betreut.