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Hambühren Hambühren feiert "entspannte" Rocknacht
Celler Land Hambühren Hambühren feiert "entspannte" Rocknacht
16:15 29.03.2015
Raptors Rampage aus Celle unterhielten das Publikum in der Hambührener "Ruine" mit Rock, Post-Grunge und Alternative. Quelle: Benjamin Westhoff
Hambühren

HAMBÜHREN. Die Bandmitglieder von Raptors Rampage, die alle aus dem Landkreis Celle kommen, stehen im Publikum und freuen sich schon auf ihren Auftritt unter Freunden. Sie haben den Abend durch ihre Unterstützung und Organisation erst möglich gemacht. „Wir haben viele Bands aus der Umgebung angeschrieben und sie gefragt, ob sie hier spielen wollen und Flyer und Plakate verteilt. Wir kennen alle sechs Bands, die hier spielen, persönlich“, sagt Marcel von Knobbe. Der Band war es wichtig, dem Publikum eine musikalische Vielfalt und Musikgruppen aus der Region zu präsentieren. „Es haben sich 150 Bands bei uns beworben. Unter anderem auch zwei Bands aus Österreich, die extra für den Abend angereist wären“, so Marcel. Eingeladen wurden schließlich Gruppen aus Bergen, Rotenburg/Wümme, Hannover, Braunschweig und Lehrte.

Vergangene Woche haben er und seine Bandkollegen im Musikzentrum in Hannover ihre Lieder aufgenommen. „Die werden wir heute auch auf der Bühne spielen und ich werde mich dazu wieder ein bisschen verkleiden“, witzelt Sängerin Annika Erlinghagen. Ihr Dinosaurierkostüm hängt schon parat. Ihre Musik, eine Mischung aus Rock, Post-Grunge und Alternative soll die Leute zum Feiern animieren. In den nächsten Wochen werden sie 15 weitere Konzerte spielen, unter anderem am 2. April in Hamburg und am 17. April im Bunten Haus in Celle.

Joscha Kitze aus Winsen ist auch dieses Jahr wieder mit seinen Freunden bei der Rocknacht. „Hier gibt es eine gute musikalische Mischung. Es ist entspannt und chillig und wird dann noch fetziger“, sagt er. Einen Favoriten habe er nicht. „Ich kenne die Bands nur vom Hörensagen." Privat höre er eigentlich andere Musik und trotzdem komme er jedes Jahr wieder gerne her.

Jasmin aus Ovelgönne ist zum zweiten Mal dabei. „Ich finde es echt toll hier. Sie starten mit Akustikmusik und dann wird es lauter“, sagt sie. „Manche Bands sind uns wirklich treu. Der Sänger von Neoton ist zum 9. Mal dabei. Die Organisation ist gut gelaufen“, erklärt Knut Weinreich von der Jugendpflege Hambühren zufrieden und lauscht der Musik. Der Raum füllt sich zu späterer Stunde mehr und mehr, man unterhält sich über alte Zeiten und feiert zur Musik.

Von Friederike Plesse