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Hambühren Hambühren geht Patenschaft mit Kompanie ein
Celler Land Hambühren Hambühren geht Patenschaft mit Kompanie ein
17:30 03.07.2018
Von Simon Ziegler
Hambühren

HAMBÜHREN. Die Gemeinde Hambühren habe durch den früheren Standort an der B214 eine lange Bundeswehr-Tradition, begründete Adasch seinen Vorstoß, und verwies zugleich auf die Nähe zur Immelmann-Kaserne in Wietzenbruch. Zudem gebe es in Hambühren eine aktive Unteroffiziersvereinigung, die das Vorhaben unterstützt. "Aus Sicht der Gemeinde halte ich es für sehr positiv, die Verbundenheit zur Bundeswehr, insbesondere zu einer in unmittelbarer Nähe stationierten Einheit, auszudrücken", wird Bürgermeister Thomas Herbst in einer Verwaltungsvorlage zitiert. Kosten kämen auf die Gemeinde keine zu.

Die 2. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons 2 verspricht sich von der Patenschaft eine stärkere Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Bundeswehr, erläuterte Kompanie-Feldwebel André Lowag. "Wir wollen 'draußen' stärker wahrgenommen werden", sagte er. Künftig könnten drei bis vier Veranstaltungen im Jahr stattfinden – zum Beispiel Gästeschießen, Gesellschaftsabende, Wanderungen oder gemeinsame Fahrten.

Die Kompanie hat etwa 50 Stammsoldaten. Dazu kommen bis zu 240 Lehrgangsteilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik, die in der Regel etwa sechs Monate in Wietzenbruch bleiben. Dort lernen sie Grundkenntnisse ihrer Feldwebel- und Unteroffizierseignung, erläuterte Lowag. Die Patenschaft soll offiziell im September beginnen. Von Seiten der Bundeswehr muss noch das Ausbildungskommando in Leipzig die Verbindung offiziell absegnen – dann steht den Plänen endgültig nichts mehr im Wege.

Gleich mehrfach mussten Celler Feuerwehren in den vergangenen Tagen ausrücken, um Waldbrände zu bekämpfen. Am Samstag brannte es in Oldau im Bereich Schwarzer Weg. Gestern kam es zu mehreren Feuern im Gebiet zwischen Lachtehausen und Gockenholz sowie zu einem kleineren Brand auf einer Wiese bei Klein Hehlen. Die Feuer wurden erfolgreich bekämpft und die Polizei versucht nun, die Brandursachen zu ermitteln.

02.07.2018

Bürgermeister-Kandidat Carsten Kranz hat nach dem Votum zu den Straßenausbaubeiträgen in Hambühren die Ratsmehrheit kritisiert. "Das Abstimmungsverhalten zeugt eindeutig von mangelnder Bürgernähe", sagte Kranz. "Während sich im sonst für politische Ränkespiele bekannten, aber im Gegensatz zu Hambühren boomenden Winsen, alle Fraktionen in der Sache letztlich einig waren, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen, haben es Hambührens Volksvertreter nicht geschafft, konstruktiv nach bürgerfreundlichen Lösungen zu suchen", erklärte der parteilose Einzelbewerber.

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