Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Hambühren Hambührener Gesundheitszentrum nimmt Gestalt an
Celler Land Hambühren Hambührener Gesundheitszentrum nimmt Gestalt an
18:13 15.10.2015
Ärztezentrum Hambühren Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Hambühren

HAMBÜHREN. Altersgerechtes Wohnen und die langfristige medizinische Versorgung – das sind die zwei Themen, die den Hambührenern am meisten unter den Nägeln brennen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Verwaltung vor einiger Zeit durchgeführt hat. „Genau diese zwei Dinge werden in unserem Konzept miteinander vereint“, sagt Investor Jörg Schmidt von der R&S Immobilien GbR, der kürzlich mit seinem Kollegen Wolf Reinecke den Kaufvertrag für das 4000 Quadratmeter große Grundstück unterschrieben hat.

An der Ostlandstraße/Ecke Richard-Wagner-Straße, wo derzeit noch ein kleines Wäldchen steht, soll das Millionen-Projekt realisiert werden. Statt wie ursprünglich geplant erfolgt die Zufahrt nicht über die Richard-Wagner-Straße, sondern über den Bachweg. „Da sind wir auf Befürchtungen der Anlieger eingegangen, die ein Parkchaos vor ihrer Haustür befürchtet haben. Blechlawinen werden dort nicht zu sehen sein“, verspricht Projektmanager Jens Woost.

Ausreichend Stellplätze haben die Planer jedenfalls ausgearbeitet. Vor dem Gebäude sind zehn bis zwölf Parkplätze vorgesehen. In der geplanten Tiefgarage sollen 40 Autos Platz finden.

Rein optisch soll das dreistöckige Gesundheitszentrum, in dessen Zentrum ein Fahrstuhl alle drei Ebenen miteinander verbindet, in weißen und hellbraunen Tönen gestaltet werden. Im Erdgeschoss sind drei Praxen unterschiedlicher Größe sowie ein Café geplant. Letzteres ist gerade für die Mieter der zwölf altersgerechten Wohnungen vorgesehen, so Woost: „Wichtig ist das Zusammenleben der Mieter, die dort ebenso wie Besucher einen Treffpunkt bekommen.“ In der zweiten Etage ist eine Mischung aus Praxen und Wohnungen vorgesehen, in der dritten Etage werden ausschließlich Apartments entstehen.

Woost hat das ganze Vorhaben mit allen Anliegern im direkten Umfeld besprochen, sagt er. „Wir wollen die bestehenden Strukturen nicht untergraben, sondern mit unserem Konzept für alle Seiten Synergieeffekte erreichen“, erklärt Woost, der auf dem Nachbargrundstück eine Apotheke betreibt.

In das geplante Gebäude sollen nach Vorstellung der Planer aber nicht nur Ärzte, sondern auch Ergotherapeuten, Logopäden oder Psychotherapeuten einziehen. Welche Mediziner das sein werden, ist noch nicht bekannt. „Es soll kein reines Ärztezentrum, sondern ein Gesundheitszentrum werden, da gehören solche Dienstleister dazu“, so Woost. So wollen die Planer verhindern, dass Bürger beispielsweise nach Celle fahren, wo es eine solche Ballung von Versorgern an einem Ort bereits gibt.

Von Kai Knoche