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Hambühren Hambührener sind reif für die iberische Halbinsel
Celler Land Hambühren Hambührener sind reif für die iberische Halbinsel
13:49 20.07.2017
Iris Mesenbrink statet Jannis, Jenna, Louise, Jana und Ian mitSprachkenntnissen für den nächsten Spanien-Urlaub aus. Quelle: Stefanie Franke
Hambühren

HAMBÜHREN. Zwei der fünf Teilnehmer sind sogar schon einmal in Spanien gewesen. Die achtjährige Jana fährt auch in diesem Jahr hin. Alle fünf kennen bereits einige Wörter und Sätze: „Hola“, „Hasta la vista“ und „Gracias“. „Hallo, tschüss und danke ist schon mal eine gute Basis“, findet Mesenbrink. „Doch wisst ihr auch, was genau das heißt?“ Rätselnd blicken sich die Kinder an. Begonnen wird mit „Hola“, das ohne das H am Anfang ausgesprochen wird. „Das ist kein ‚Oller‘, der irgendwie daherkommt und so schreibt man es auch nicht.“ Dabei lernen die Kinder gleich eine wichtige Regel: Die Spanier können kein H sprechen.

Habt ihr schon einmal von ‚Adiós‘ gehört?“, fragt Mesenbrink die kleinen Spanischschüler. „Adiós Amigos!“, ruft die achtjährige Jenna. Damit haben die Kinder direkt ein weiteres Wort, nämlich „amigo“ gelernt, was „Freund“ bedeutet. Wo es Freunde gibt, sind auch Freundinnen, die „amigas“ nicht weit. „Alles, was weiblich ist, hat meistens ein A im Wort, alles Männliche ein O“, erklärt Mesenbrink. „Ninjas? Wir sind Ninjas?“, fragt die neunjährige Louise überrascht und denkt dabei an die lautlosen Kämpfer aus Japan. „Entweder Ninjas oder Chicas“, weiß Mesenbrink und sorgt damit für Gelächter bei den drei Chicas.

Nach und nach wächst der Wortschatz der Kinder. Mesenbrink deutet auf Janas T-Shirt. „Du hast ein schönes Shirt. Das wurde in Spanien gemacht.“ Mit großen Augen schaut Jana sie an. „Nee,“ meint sie. Mesenbrink nickt. „Doch. Es ist von ‚Desigual‘, einer spanischen Marke. ‚Desigual‘ bedeutet so viel wie ‚nicht gleich‘ und wenn du dir das Muster anschaust, siehst du, dass es nicht gleich ist, sondern ganz bunt und durcheinander.“

Als nächstes lernen die Kinder, wie man jemanden auf Spanisch nach seinem Namen fragt und entsprechend darauf antwortet. Und für den Fall, dass die Kinder in Spanien einkaufen gehen möchten, werden die Sprachschüler ebenfalls vorbereitet. (ste)

Von Stefanie Franke