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Hambühren In Hambühren soll Bürgerbusverein gegründet werden
Celler Land Hambühren In Hambühren soll Bürgerbusverein gegründet werden
14:13 24.02.2012
Von Simon Ziegler
Hambühren

HAMBÜHREN. In Oldau wird Julius H. Krizsan, Vorsitzender des Winser Bürgerbusvereins, von seinen Erfahrungen berichten. An der Notwendigkeit eines solchen Angebotes, das vor allem die Außendörfer mit dem Kernort Hambühren II verbinden soll, wird in der Gemeinde nicht gezweifelt. Das wurde auch im Bürgermeister-Wahlkampf 2011 deutlich, als das Thema Bürgerbus verstärkt auf die Agenda kam. Insbesondere die ÖPNV-Anbindung von Oldau wird als sehr unbefriedigend bezeichnet. "Das Interesse der Bevölkerung an einem Bürgerbus scheint groß zu sein", sagt Herbst.

Allerdings: Die Gemeinde wird den Verein nicht gründen können, das müssen schon Privatleute machen. Eine zentrale Person, wie es Krizsan in Winsen oder Rainer Berninghaus in der Samtgemeinde Flotwedel ist, scheint in Hambühren derzeit noch nicht in Sicht. Die Planung sei noch in den Kinderschuhen, räumt das Rathaus ein. Bislang hätten sich zwei Interessenten als Fahrer gemeldet.

Deutlich weiter sind die Bürgerbus-Macher in der Nachbargemeinde Wietze, wo ebenfalls die Gemeindeverwaltung die Pläne angeschoben hatte. Anfang Januar hieß es, dass in Wietze 14 potenzielle Fahrer zur Verfügung stehen.

Dass in Zukunft drei Bürgerbusse in Winsen, Wietze und Hambühren fahren könnten, um CeBus-Lücken vor allem in der Anbindung der Außendörfer auszufüllen, ruft zwangsläufig die Frage nach einer Vernetzung auf. Denkbar ist beispielsweise, dass die Bürgerbusse ihre Fahrpläne nicht nur mit der CeBus, sondern auch untereinander abstimmen.

Das allerdings ist Zukunftsmusik. Am Dienstag wird es in Oldau darum gehen, dem Projekt Schwung zu verleihen und Ehrenamtliche für den Bürgerbus zu gewinnen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Auch die Frage der Woche hat sich mit dem Öffentlichen Personennahverkehr beschäftigt. Die CZ wollte wissen, ob Stadt und Landkreis Celle das derzeitige CeBus-Angebot mit zusätzlichen Finanzmitteln erhalten sollen. Das Ergebnis der nicht repräsentativen Umfrage im Internet ist unentschieden: 50 Prozent waren dafür, 50 Prozent dagegen.