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Hambühren Langfristige Lösung für Waldkita in Hambühren
Celler Land Hambühren Langfristige Lösung für Waldkita in Hambühren
16:42 18.06.2018
Von Simon Ziegler
Hambühren

HAMBÜHREN. Die Abstimmung im Rat fiel mit großer Mehrheit pro Waldkindergarten aus. Nachdem lange Zeit in der Hambührener Lokalpolitik sehr kontrovers über das Thema diskutiert worden war, gab es jetzt keine Debatte mehr. Teil des Beschlusses ist, dass die Politik regelmäßig über die Auslastung des Kindergartens informiert wird. Sollten die Anmeldezahlen eines Tages dramatisch einbrechen, wird erneut über die Existenz der Waldgruppe beraten.

15 Anmeldungen: Für das kommende Kita-Jahr sehen die Zahlen gut aus. „Wir haben 15 Anmeldungen“, sagte Maren Bunge, Leiterin der Ordnungs- und Sozialabteilung im Rathaus. Zehn Kinder kämen aus Hambühren, die anderen fünf aus den Nachbargemeinden Wietze und Winsen. Das bedeutet aber auch: Trotz der Medienaufmerksamkeit wurden zwar mehr Hambührener Kinder als in der Vergangenheit bei den „Füchsen“ angemeldet, aber nicht genug, um die Gruppe alleine zu füllen. Die Gemeinde hat ein Interesse daran, dass möglichst viele Kinder aus Hambühren den Waldkindergarten besuchen, weil sie sonst das Angebot für Wietze und Winsen „mitfinanziert“.

Die Waldgruppe besteht seit 2007 und ist in Trägerschaft der Gemeinde Hambühren. Das wird auch so bleiben. Im März beriet ein Runder Tisch über die Zukunft der Einrichtung. Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Eltern sowie Vertreter von Kirche, Kita und Landkreis diskutierten über verschiedene Vorschläge wie einen Trägerverein und eine Ganztagsgruppe. Das Ergebnis laut Bunge: Es soll alles so bleiben wie bisher.

Einigkeit herrscht darüber, dass die vergleichsweise niedrigen Anmeldezahlen damit zusammenhängen, dass die Kinder nur vormittags betreut werden können. Ein Ganztagsangebot „im Wald“ ist laut Gesetz nicht möglich. Alternative wäre, dass die Kinder am Nachmittag in einer regulären Kita betreut werden. In Hambühren ist das derzeit aber kein Thema.

Neuigkeiten gibt es in Sachen Bauwagen: Der Bauwagen der Waldkita soll noch in diesem Jahr einen Stromanschluss bekommen. Feuchtigkeitsstellen am Bauwagen sollen mit Hilfe der Eltern beseitigt werden.

Wem es nicht genügt, mit seinem Vierbeiner einfach nur spazieren zu gehen, dem wurden am Sonntag in Hambühren tolle Alternativen geboten. Auf dem Gelände des Polizeihund-Sport­vereins (PHV) Hambühren stand am Sonntag die Landesverbandssiegerprüfung auf dem Programm. Und anders als es der Name vermuten lässt, traten hier nicht die landesbesten Polizeihunde gegeneinander an. Bei der vom PHV und dem Verein der Hunde­sportfreunde (VdH) Celle ausgerichteten Veranstaltung ging es um den Turnierhunde­sport. Der Name PHV stammt noch aus jener Zeit, als es keinen anderen Dachverband als den für Polizeihunde gab, dem sich Hundesportvereine hätten anschließen können. „Aus Tradition sind wir dabei geblieben“, erklärt Horst Will, Vorsitzender des Vereins.

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