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Hambühren Neun Bands rocken Hambühren
Celler Land Hambühren Neun Bands rocken Hambühren
17:35 11.03.2012
Quelle: Lucas Rosenbaum
Hambühren

HAMBÜHREN. „Hambühren, seid ihr bereit?“, brüllt Time-to-Bleed Sänger Marc Bünnemann am vergangenem Freitag in sein Mikrofon, bevor die recht neu formierte Gruppe mit ihrem Death Metal loslegt. Die Hambührener Rocknacht im Jugendtreff Ruine ist seit 13 Jahren ein fester Bestandteil im Celler Musikkalender und wurde auch 2012 von vielen jungen Leuten besucht.

An zwei Tagen gaben die elf Bands, die von der Schulband der Hauptschule Winsen bis zur Braunschweiger Band „Time to Bleed“ oder den Hannoveranern von „Cipher X“ reichten, ihr Bestes. Neben „Time to Bleed“ traten am Freitag außerdem „Notfallplan B“ auf, dazu die Schulband der Hambührener Haupt und Realschule, „Wandschrank“ und „M.a.e.g.N“, was als Abkürzung steht für Mehr als ein geschwängertes Nashorn.

Sonnnabend wussten unter anderem „Pink Pearl“, die Lokalmatadoren „Herr Flamingo“, „Anthropophagist“ und „Cipher X“ die Chance, das Publikum zu begeistern. Leider mussten „New Age“ kurzfristig absagen und spielten nicht. Wie jedes Jahr konnte Veranstalter und Jugendbetreuer der Gemeinde Hambühren, Knut Weinreich, beim dem zweitägigen Konzert-Event auf ein mittlerweile routiniertes Team zurückgreifen. Für die Technik zeichnete Bernd Wengeler wie auch schon die letzten Jahre verantwortlich.

„Uns hat es wie immer sehr gut gefallen. Mit unserem Auftritt sind wir zufrieden und es sah ja auch relativ voll aus. Wir hatten den Anschein, dass es sogar mehr Besucher waren als im Vorjahrt“, sagte Sänger und Gitarist Laslo Janssen von der Hambührener Band Herr Flamingo, die Sonnabend spielten.

Die Death Metaller von „Time to Bleed“ ließen Freitag hingegen eher die Haare fliegen und die Zuschauer zu wilden Tänzen verleiten. Sänger Marc Bünnemann ist nicht mit der ersten Band bei der Rocknacht zu Gast, sondern hat in der Vergangenheit auch schon mit der inzwischen aufgelösten Band „Exposed“ und mit „Captivity“ die Bühne in Hambühren unsicher gemacht. Zu begeistern wussten auch „Wandschrank“ aus Hermannsburg, die bereits am Freitag das erste Mal am Abend richtig Stimmung in das Jugendzentrum Ruine brachten.

Die drei jungen Musiker, die Rock mit Funkeinflüssen spielten, waren bereits ein Jahr zuvor auf der Rocknacht zu Gast. Mit den tanzbaren Liedern lies die Band die ersten Beine zappeln. Durchaus sympatisch wirkte die Band um Joe Brammer, Jan Phillip Bremer und Falco Wienberg, die auch mit ersten Animierversuchen den Abend etwas auflockerten.

Von Lucas Rosenbaum