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Hambühren Pastor Spickermann verlässt Hambühren nach 25 Jahren
Celler Land Hambühren Pastor Spickermann verlässt Hambühren nach 25 Jahren
16:31 01.12.2017
Von Simon Ziegler
Winfried Spickermann geht in den Ruhestand. Zum Abschied wurde ihm eine Zierdecke mit Erinnerungen an Hambühren geschenkt. Quelle: David Borghoff
Hambühren

HAMBÜHREN. 25 Jahre hatte Winfried Spickermann an der Spitze der evangelischen Auferstehungsgemeinde gestanden. "Alles was man beginnt, geht irgendwann zu Ende", sagt der Mann aus Schleswig-Holstein, der beruflich lange im Schwäbischen gearbeitet hatte, ehe es ihn nach Hambühren verschlug. Jetzt ist es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt. Spickermann zieht nach Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern, wo er ein kleines Haus gebaut hat. "Mich zieht es zurück an die Ostsee", sagt der Vater von drei Kindern.

Wichtig waren dem scheidenden Pastor in Hambühren immer die Gottesdienste, blickt er zurück. Er habe immer versucht, diese abwechslungsreich zu gestalten. Eine der wichtigsten Wegmarken war der Umbau des Kirchraumes vor etwa zehn Jahren. Dadurch sei eine "neue, helle Kirche mit dichter Atmosphäre entstanden", sagt Winfried Spickermann. Ein Höhepunkt war für ihn auch die Gründung des Gitarrenkreises. Jahrelang haben mehrere Hobby-Gitarristen gemeinsam gespielt, Gottesdienste haben sie musikalisch begleitet.

"In der Kirchengemeinde spielt die Gemeinschaft eine große Rolle. Die Leute sind bereit aufeinander zuzugehen und andere Aufzunehmen", beschreibt der 65-Jährige die Vorzüge der Auferstehungsgemeinde. Diese hat heute etwa 2700 Mitglieder. In den kommenden Monaten übernimmt die Wietzer Pastorin Angelika Überrück die Vertretung in Hambühren. Die Nachfolge von Spickermann ist bereits geklärt. Die 32-jährige Christina Bernschein tritt die Stelle in Hambühren im Februar an.