Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Hambühren Rieseninteresse an neuem Wohngebiet in Ovelgönne
Celler Land Hambühren Rieseninteresse an neuem Wohngebiet in Ovelgönne
18:58 04.06.2018
Von Christian Link
Die Erschließung des Neubaugebiets am nördlichen Ortsrand von Ovelgönne (hinten) läuft auf Hochtouren. Derzeit werden die Straßen angelegt,damit die Eigentümer und die von ihnen beauftragten Bauarbeiter auch auf die Grundstücke gelangen können. Quelle: Christian Link
Ovelgönne

OVELGÖNNE. Mit der Erschließung ist die Gemeinde nicht ganz im Zeitplan geblieben. Das anvisierte Ziel – die erste Jahreshälfte 2018 – wird um einige Wochen verfehlt. Der Grundwasserspiegel war zu hoch, weshalb das Kanalnetz nicht wie geplant verlegt werden konnte. Im Juni werden die ersten Eigentümer auf ihren Grundstücken bauen können. "Ende August soll die gesamte Erschließung vollzogen sein", so Jürgensen.

Alle Parzellen kosten denselben Preis pro Quadratmeter: 88 Euro. Trotzdem sind manche Teile deutlich beliebter als andere. Laut Jürgensen waren die Randlagen besonders stark nachgefragt. Die Käufer interessierten sich vor allem für den Südrand des Wohngebiets in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Ortsrand von Hambühren. Aber auch der Ostrand sei sehr begehrt, weil die Grundstücke hier direkt an einem kleinen Waldstreifen liegen.

Die Gemeinde ist auf einen ganzen Schwung von Neubürgern gefasst. Erst kürzlich hat sie zwei Kindertagesstätten erweitert – das Haus der Familie im Hambührener Kernort und die Kita Hummelnest, die vom Neubaugebiet aus gesehen direkt um die Ecke liegt. Zudem hat der Grundstücksverkauf ordentlich Geld in die Kasse gespült: "Wir konnten die Defizite aus den vergangenen zehn Jahren komplett abdecken und haben danach sogar ein Plus von 700.000 Euro", sagt Bürgermeister Thomas Herbst.

Derzeit sind die Bauarbeiter vor allem mit dem Wegebau für das Neubaugebiet beschäftigt. Wie die Straße mit den fast 60 Hausnummern heißen wird, ist noch offen. Die Gemeindeverwaltung hatte zunächst den Namen "Im Heidlande" vorgeschlagen. Dieser fand im Bauausschuss aber wenig Beifall. Die SPD-Fraktion lehnte einen Namen mit "Heid..." ab, weil es diese Straßenbezeichnung schon oft genug gibt. Auf Wunsch der CDU-Fraktion wird in der nächsten Gemeinderatssitzung (14. Juni) nun über den zweiten Namensvorschlag der Gemeinde abgestimmt. Demnach soll die Straße durch das Wohngebiet "Eidechsenweg" heißen.

In Hambühren zeichnet sich keine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ab. Der Strategie- und Finanzausschuss sprach sich mehrheitlich gegen einen Antrag aus, der das bestehende Bezahlmodell reformieren soll. Damit dürfte der SPD-Antrag auch in der nächsten Gemeinderatssitzung am 14. Juni schlechte Karten haben. Hambühren wird also aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dem Vorbild der Gemeinde Winsen folgen.

Christian Link 24.05.2018

Im Streit um die Kosten beim Straßenausbau macht die Hambührener SPD jetzt Druck: Wenn es nach den Sozialdemokraten geht, soll noch in diesem Sommer das bisherige Bezahlmodell geändert werden.

Christian Link 14.05.2018

Das Rennen um die Nachfolge von Hambührens Bürgermeister Thomas Herbst ist eröffnet: Wenige Tage, nachdem der amtierende Verwaltungschef angekündigt hat, nicht wieder zu kandidieren, wirft der erste Bewerber seinen Hut in den Ring. Carsten Kranz, bekannt als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hambühren, will Bürgermeister der 10.200-Einwohner-Gemeinde werden.

Simon Ziegler 27.04.2018