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Hambühren Unteroffiziervereinigung aus Hambühren feiert 60-jähriges Bestehen
Celler Land Hambühren Unteroffiziervereinigung aus Hambühren feiert 60-jähriges Bestehen
15:34 11.10.2017
Rund 100 Gäste feierten den 60. Geburtstag derUnteroffiziervereinigung Hambühren. Quelle: Horst Zuther
Hambühren

HAMBÜHREN. Nach weiteren musikalischen Einlagen des Spielmannszugs Hambühren und der Musikkapelle Oldau eröffnete Stubbe vor rund 100 Gästen den offiziellen Teil des Abends. In ihren Begrüßungsreden betonten die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann (SPD) aus Hermannsburg die Bedeutung der Kameradschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Bundeswehr. Der Hambührener Landtagsabgeordnete Thomas Adasch (CDU) hob in seiner Rede die Leistung einzelner hervor, die dafür sorgten, dass die Unteroffiziervereinigung noch immer „ein Zuhause“ bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hambühren hat.

Stubbe blickte in seiner Rede auf die Veranstaltungen der jüngsten Vergangenheit ein und blickte in die Zukunft. „Bei dem großen Zulauf bei den Veranstaltungen müssen wir bereits jetzt über eine Begrenzung der Teilnehmerzahlen nachdenken“, sagte er. Auch die monatlichen Treffen mit regelmäßig mehr als 30 Besuchern waren zuletzt gut besucht. „Man sieht, dass der Verein lebt“, sagte Stübbe. „Darauf können wir zurecht stolz sein.“

In Erinnerung an bereits vergangene Zeiten berichtete Stübbe über die Turbulenzen während des Kalten Krieges, aber auch über viele bedeutende und unbedeutende sowie positive Randerscheinungen, die den Dienst in der Bundeswehr angenehmer machten. Stolz sei man auch auf den schriftlichen Glückwunsch der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Dieser ist im kompletter Länge nachzulesen im Internet auf www.unteroffizier-vereinigung-hambuehren.de.

Die Laudatio hielt der ehemalige Sektorchef von Hambühren Volker Hartmann. Er betonte „die Wichtigkeit der Kameradschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Truppe“. Besonders stellte er heraus, dass er sich in seiner Funktion als Chef immer auf die Unteroffiziere verlassen und jederzeit auf die Kameraden zurückgreifen konnte. Es war „eine seiner schönsten Dienstzeiten“ in Hambühren.

Ein besonderer Gast war Ullrich Neumann, der älteste Sohn des bereits verstorbenen langjährigen Hambührener Sektorchefs und erstem Ehrenpräsidenten Bruno Neumann. Er erzählte von seinen Erlebnisse in und außerhalb der Kaserne in Hambühren während seiner Kindheit. Von der Teilnahme am Schießen bis hin zur Bastelarbeit in der Werkstatt konnten Neumanns Söhne alles mitmachen, was in der heutigen Zeit undenkbar wäre. Selbst bei den altgedienten Offizieren sorgte das für Erstaunen.

Nach dem offiziellen Teil mit weiteren Reden und der Übergabe von zahlreichen Geschenken wurden noch intensive Gespräche über die Vergangenheit an den Tischen geführt.

Von Peter Witting