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Bröckel Singer-Songwriterin Sue Sheehan in Bröckel: Sehr persönlicher Ausflug in die Weltmusik
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Bröckel Singer-Songwriterin Sue Sheehan in Bröckel: Sehr persönlicher Ausflug in die Weltmusik
17:50 11.03.2018
Das Wort ist wichtig: Sängerin Sue Sheehan (Zweite von rechts) und ihre Freunde (von links) Gabriele Bode, Guido Plüschke und Cornelius Bode im Antikhof Drei Eichen. Quelle: Oliver Knoblich
Bröckel

BRÖCKEL.

Kostproben daraus gab es am Wochenende im Antikhof Drei Eichen in Bröckel. Es wurde ein sehr persönliches Konzert – nicht nur wegen der so unmittelbaren Nähe zu den Gästen. Sue Sheehan singt von Gefühlen, versucht immer wieder eine reflektierte Zustandsbestimmung, singt von Begebenheiten, Gedanken und Begegnungen, die sie einfach in Texte verarbeiten und intonieren muss. „I'm addicted“ heißt ein Titel, in dem ein Vollblut-Musiker die Finger nicht von der Musik und seinem Instrument lassen kann. Dann kommt es zu „Momenten, die man nicht kaufen kann – wo alles passt, so intensiv, dass man glücklich ist und automatisch nur lächelt.“

Sie hat etwas zu sagen, das Wort ist wichtig. Die Musik ist Träger, Begleiter, die ergänzende Seite – in der Basis (und auch vom Instrumentarium) angesiedelt am Irish Folk. Dazwischen sind immer wieder andere Rhythmen und Klangfarben zu hören: Arabisch, südamerikanisch, American-Country-Style – Ausflüge in die „Weltmusik“. Das kommt nicht von ungefähr: Die Sängerin macht seit 2015 an der Uni Hildesheim den Masters of Arts, Sparte „Center of World Music“, und ist sich sicher, dass kaum etwas die Menschen so verbindet wie die Musik.

Die Mittfünfzigerin kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In Bosten hat sie Theater und Filmwissenschaft studiert und ist viel herum gekommen. Vor 32 Jahren kam sie „der Sprache wegen“ nach Deutschland, verliebte sich in das Land und ihren Mann und blieb. Ihre Erfahrungen verarbeitet sie in ihren Songtexten – stets die „Lebenskunst“ im Blick. Titel wie „Rocky Roads“, „Far away“ oder „Changes“ handeln davon. Zwischendurch macht sie sich mit offenen Plaudereien und Statements sehr anfassbar: „Manchmal muss man etwas rauslassen, wenn es überbordet oder genug ist“ – daran geht dann „No Way“ vorbei.

Von Doris Hennies

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