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Eicklingen Eicklingen baut zwei weitere Kinderspielplätze
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17:48 06.01.2014
Quelle: Susanne Harbott
Eicklingen

42.000 Euro will die Gemeinde Eicklingen in diesem Jahre investieren, so hat es der Rat der Gemeinde in seiner Sitzung vor Weihnachten beschlossen. Ursprünglich waren sogar nur 6000 Euro eingeplant, doch der Verwaltungsausschuss hatte noch Änderungen im Zahlenwerk vorgenommen, die anschließend vom Rat gebilligt wurden.

8000 Euro sollen investiert werden, damit sich in der Gemeinde die DSL-Versorgung verbessert und schnelles Internet möglich ist. Und für 28.000 Euro sollen zwei neue Spielplätze entstehen. Heidi Jaroschewitz (LUB) äußerte zu diesem Punkt ihre Bedenken. Man habe zwar in der Arbeitssitzung darüber gesprochen, aber 28.000 Euro seien schon eine Hausnummer. Die Frage sei, ob man wirklich beide Spielplätze in den Haushalt 2014 einstellen müsse.

“Wir werden ja noch darüber beschließen”, sagte Gemeindedirektor Helfried H. Pohndorf. Eigenleistung sei bei einem Spielplatz schwierig, die Anlieger könnten aber sicherlich bei der Bepflanzung beteiligt werden. “Wenn wir es im Haushalt haben, heißt das noch lange nicht, dass wir es machen”, sagte der Verwaltungschef. Klaus-Jürgen Schaper (SPD) ergänzte, man müsse ja die 14.000 Euro pro Spielplatz nicht voll ausschöpfen.

Jörn Schepelmann regte in der Ratssitzung an, angesichts der gar nicht so schlechten Haushaltslage die Sanierung der Harlake-Brücke in dieses Jahr vorzuziehen. Doch damit fand er wenig Anklang. “Dann gerät das ganze Zahlenwerk durcheinander”, warnte Bürgermeister Hermann Rodenberg und Pohndorf plädierte dafür, es erstmal bei der Planung zu belassen. Bei einer Enthaltung wurde der Haushalt anschließend gebilligt.

Auch wenn der Ergebnishaushalt 2014 nicht ausgeglichen ist, gibt sich Kämmerer Ralf Thölke optimistisch. 2013 werde nahezu ausgeglichen abschließen, auch wenn das das Gewerbesteueraufkommen mit rund 530.000 Euro nicht so hoch ausfalle wie in den beiden Vorjahre, als es sich jeweils um 700.000 Euro bewegte. “Eicklingen hat wirklich sehr gute Steuererträge”, sagt Thölke.

Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug Ende 2013 in Eicklingen 30,59 Euro. “Wir haben unsers Schulden auf unter 100.000 Euro zurückgefahren. Damit stehen wir besser da als viele andere Gemeinden im Kreis”, hatte Bürgermeister Rodenberg in seinem kurzen Jahresrückblick festgestellt.

Richtig teuer wird es in Zukunft in Eicklingen, wenn das Gewerbegebiet Schmolkamp nach Osten erweitert wird. Dann muss von der Bundesstraße 214 eine neue Abfahrt gebaut werden. Diskutiert wurde auch schon über einen Kreisel, der die Geschwindigkeit der Fahrzeuge aus Richtung Braunschweig vor der Ortseinfahrt reduzieren würde. Zahlen müsste ihn die Gemeinde, die Landesstraßenbauverwaltung würde sich zudem für die kommenden Jahren die Kosten für die Unterhaltung erstatten lassen. Geschätzte Kosten zusammen: 750.000 Euro. „Der Bau einer Abbiegespur ist das Mindeste“, sagt Thölke. Die würde mit wenigstens 450.000 Euro zu Buche schlagen.

Von Joachim Gries