Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eicklingen Eicklingen sucht Superstar
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Eicklingen sucht Superstar
17:06 02.12.2011
Sieben Finalisten zeigten ihr Kˆnnen beim Gesangswettbewerb der Grund- und Hauptschule Eicklingen. Quelle: Hartmut Jakubowsky
Eicklingen

Dort scheint nicht nur das gemeinsame Singen einen besonderen Stellenwert zu haben, sondern auch der nette Umgang von Lehrern und Schülern für ein gutes Schulklima zu sorgen.

Der Vorschlag einer Schülerin, einen Gesangswettbewerb unter den Schülern zu veranstalten, wurde von Schulleiterin Mingo Hartmann aufgegriffen und von Musiklehrerin Christine Maussner mit Augenmaß und Zurückhaltung begleitet. Dreißig Schüler aus beiden Schulformen meldeten sich spontan, übten fleißig Rhythmus, Melodien und Texte und stellten sich schließlich der Jury aus Schulsprecherin, Elternratsvorsitzenden, Schulleitung und Sekretärin.

Sieben Finalisten durften jetzt ihr Können im vollbesetzten Forum der Schule Mitschülern und Eltern präsentieren, und erstaunt stellte man fest, wie schön und meistens auch klangrein die Mädchen und Jungen nicht nur singen konnten, sondern auch mit welchem Selbstbewusstsein und welcher offensichtlichen Freude am Gesang sie das taten. Da gab es keinen Ausfall.

Ihre gebannt zuhörenden Mitschüler machten überdies mit heftigem Beifall Mut und nahmen so viel von dem sicherlich vorhandenen Lampenfieber. Vom einfachen Weihnachtslied über Nenas „Wunder geschehen immer wieder“, mit Ausdruck und im schwarzen Kleid hübsch gesungen von Selina aus der Klasse 7a, bis hin zu Celine Dion’s „My heart will go on“, stilgerecht geboten von Birthe, reichte das Spektrum und wurde entweder vom Band unterstützt oder von Christine Maussner am Klavier begleitet.

Zwei erste Plätze gab es am Schluss: mit Nenas „99 Luftballons“ gewann mit Jule die jüngste Teilnehmerin aus der dritten Klasse und mit der wunderschönen Ballade „Run“ siegte die Siebtklässlerin Laura für die Hauptschule. Aber Sieger waren letztlich auch alle anderen, die sich getraut und mitgemacht hatten.

Von Hartmut Jakubowsky