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Eicklingen Eicklinger Werner Schnelle erhält Bundesverdienstkreuz
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Eicklinger Werner Schnelle erhält Bundesverdienstkreuz
10:23 07.11.2014
Flotwedels Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf gratuliert Werner Schnelle zum Bundesverdienstkreuz.  Quelle: Alex Sorokin
Eicklingen

Im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck überreichte Landrat Klaus Wiswe den Orden an den 68-Jährigen. Gewürdigt wurde mit der Auszeichnung sein Enga­gement im Sportverein und in der Freiwilligen Feuerwehr, beim Schützenfest, im Ring örtlicher Vereine und Ver­bände, im Heimatverein, bei Dorfjubiläen sowie in der Politik.

Wiswe ging in seiner Laudatio auf die einzelnen Bereiche ein und zeichnete so Schnelles Lebensweg nach. Im Alter von acht Jahren war er in den Turn- und Sportverein Eicklingen eingetreten, kam über die Fußballjugend in die erste Herrenmannschaft, wurde deren Spielführer, betreute Jugendmannschaften und übernahm 1971 die Leitung der Fußballabteilung. Im Juni 1973 wurde Schnelle Vorsitzender des Gesamtvereins – bis Februar 1992 übte er dieses Amt aus. In dieser Zeit wurden neue Abteilungen gegründet und die Sportanlage am Bannkamp in Eicklingen gebaut. Seit 1995 ist Schnelle zudem Platzwart – bis heute.

45 Jahre, bis 2008, war der Ausgezeichnete Mitglied der Feuerwehr, in den letzten vier Jahren unterstützte er den Gemeindebrandmeister als Schirrmeister der Flotwedeler Feuerwehren. Beim Schützenfest sei er „das“ Gesicht gewesen, so Wiswe, als Mitglied des Schafferrates, als Offizier und dreimal auch als Vorsitzender der Schützengesellschaft. Zudem war Schnelle Gründungsmitglied des Rings örtlicher Vereine und Verbände und ist seit über 30 Jahren deren Geschäftsführer. Als Ratsmitglied in Eicklingen sowie im Samtgemeinderat gestaltete er auch die Kommunalpolitik mit.

Leider finde man solche Menschen wie Schnelle in der heutigen Gesellschaft immer weniger, stellte Wiswe fest. Das sei schade. „Heute möchte zwar jeder, dass er alles bedarfsgerecht nach seinen Wünschen vorfindet, kaum einer ist jedoch mehr dazu bereit, wirklich etwas bewegen zu wollen – weil es Arbeit macht“, sagte der Landrat.

Von Joachim Gries