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Eicklingen Straßensanierungen in Eicklingen aufgeschoben
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Straßensanierungen in Eicklingen aufgeschoben
19:49 20.12.2018
Von Carsten Richter
Langfristig müssen Straßen wie der Rotdornweg saniert werden, 2019 passiert dies aber noch nicht. Quelle: David Borghoff
Eicklingen

Eigentlich war fast alles in trockenen Tüchern, es fehlte nur noch die Zustimmung des Rates. Die Sanierung von fünf Straßen im Kernort stand für 2019 auf der Agenda der Gemeinde Eicklingen, auch die notwendigen finanziellen Mittel waren dafür im Investitionsplan vorgesehen. Bei einer Anliegerversammlung Anfang Dezember wurden allerdings erhebliche Bedenken gegenüber den geplanten Bauarbeiten laut. Das hat nun Folgen: Der Straßenausbaubeschluss wird um ein halbes Jahr verschoben. „Der Baubeginn wäre dann Anfang 2020“, sagt Bürgermeister Jörn Schepelmann (CDU) zur CZ. Bei zwei Enthaltungen hat sich der Gemeinderat mit einer deutlichen Mehrheit für entsprechende Anpassungen ausgesprochen.

Gemeinde will fünf Straßen sanieren

Worum geht es genau? Aus Sicht der Gemeinde ist der Ausbau des Waldweges, Tannenweges, Rotdornweges, der Birkenstraße und des Weinbergsfeldes erforderlich. Die Fahrbahndecken befänden sich „in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Um günstige Baupreise zu erzielen, hätte die Gemeinde gerne die Ausschreibung noch in diesem Winter realisiert.

Kernbohrungen haben Ergebnisse geliefert

Bereits Anfang des vergangenen Jahres hatten Kernbohrungen stattgefunden, um festzustellen, welcher Aufwand für eine Straßenerneuerung notwendig gewesen wäre. „Die Auswertung der Untersuchungsergebnisse hat durchweg ergeben, dass der vorhandene Aufbau der Straßen ausreichend tragfähig ist, so dass überwiegend lediglich die Tragdeckschicht erneuert werden muss“, heißt es dazu in der Vorlage.

Anwohner gegen Erneuerungen

Nichtsdestotrotz müssten die Anwohner 75 Prozent der Kosten übernehmen – auch deshalb haben viele Eicklinger Bedenken. „Gerade Rentner wollen nicht so viel bezahlen, weil sie keine Kredite mehr bekommen“, sagt Thomas Weiss, Anwohner aus dem Rotdornweg. Er berichtet von einer Befragung von 40 betroffenen Haushalten. „80 Prozent haben sich gegen die Straßenerneuerungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen“, so Weiss. Durch den Aufschub der Sanierungen werde „Zeit gewonnen“, sagt Achim Hentschel zur CZ. Er wohnt am Waldweg, der erst vor drei Jahren erneuert wurde. „Langfristig ist eine Sanierung erforderlich“, sieht Hentschel ein. Im kommenden Jahr aber sei es dafür definitiv zu früh. Ein weiteres Argument: Noch habe der Landtag keine endgültige Entscheidung getroffen, ob die Straßenbeiträge abgeschafft werden. „Vielleicht würden wir dann umsonst zahlen“, sagt er.

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