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Eicklingen Rat Eicklingen berät über neue Veranstaltungsräume
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18:24 28.08.2017
Von Audrey-Lynn Struck
Eicklingen

Auf diesem steht ein altes Haus, in dem früher der Richter der Gemeinde wohnte. "Das Gebäude hat für uns einen großen historischen Wert", freut sich Bürgermeister Jörn Schepelmann.

Bereits seit mehreren Jahren war der Kauf Thema in der Gemeinde, doch bis vor kurzem war keine Einigung in Sicht. Nun hat die Eigentümerin einem Verkauf zugestimmt.

Das Haus soll saniert werden und nach weiteren gemeinsamen Besprechungen "für das Dorf eine geeignete Nutzung finden", so Schepelmann. Wenn der Rat für den Erwerb des Grundstückes stimmt, soll eine Kommission ins Leben gerufen werden. "In dieser werden die Sanierungsmaßnahmen sowie die Folgenutzungen beraten", erklärt der Bürgermeister. Die Kosten decke die Haushaltskasse vollständig ab. Es bleibe wahrscheinlich sogar einiges an Geld übrig, meint Schepelmann.

Der Plan der Gemeinde, das Haus beim ehemaligen Glockenturm zu sanieren, konkurriert allerdings mit einem Antrag des Heimatvereins, einen Veranstaltungsraum im Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Der Heimatverein „Altes Amt Eicklingen“ hatte einen Antrag gestellt, das alte Gebäude umzunutzen. Der Vorschlag ist, dass Untergeschoss zu einem Sitzungs- und Veranstaltungsraum umzubauen. Über Leader-Mittel soll ein Teil der Kosten finanziert werden. Die restlichen Kosten würden vom Heimatverein mit einer Beteiligung von 10.000 Euro und durch die Gemeinde abgedeckt werden.

Zwei Veranstaltungsräume würden sich aber wohl nicht rentieren. Daher ist es gut möglich, dass der Rat den Antrag des Heimatvereines ablehnt.

Neben diesen beiden Tagesordnungspunkten wird der Rat auch über den Antrag von Timo Bergmann beschließen. Bergmann und seine Schwester besitzen ein großflächiges Grundstück im Außenbereich der Gemeinde. Sie planen, zusätzlich zu ihrem Wohnhaus ein weiteres Haus auf dem Grundstück zu errichten. Da juristisch der Außenbereich eines Dorfes nur von Landwirten und nicht von Privatpersonen bebaut werden darf, braucht Bergmann vor einer Bebauung die Einwilligung des Rates. (als)