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Langlingen Bahnhofstraße in Langlingen wird erst 2018 ausgebaut
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17:54 10.01.2017
Haushalt Langlingen 2017 Quelle: CZ
Langlingen

So wurde die Sanierung des Lohewegs aufgenommen, der südlich von Langlingen die Kreisstraßen 51 nach Fernhavekost und 52 nach Hohnebostel miteinander verbindet. Gebaut werden soll aber nur, wenn Zuschüsse fließen. Der Förderantrag muss bis Mitte Februar gestellt werden.

„Der Loheweg müsste jetzt gemacht werden“, sagte Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann zur Begründung. Die Schadstellen seien auszubessern und dann eine neue Decke rüberzuziehen. So könne ein späterer Komplettausbau zu höheren Kosten vermieden werden. 110.000 Euro werde die Ertüchtigung des Wirtschaftswegs kosten, wurde im Wienhäuser Rathaus ermittelt. Ein möglicher Zuschuss würde 65 Prozent abdecken, von der Restsumme müssten die Anlieger 30.500 Euro zahlen, so dass von der Gemeinde nur ein Betrag von 10.200 Euro aufzubringen ist.

Der für dieses Jahr vorgesehene Ausbau der Bahnhofstraße wurde vorerst zurückgestellt. Lediglich für die Planung wurden in den Haushalt 30.000 Euro eingestellt. „Wir müssen schauen, ob wir die Straße der Nutzung anpassen“, sagte Angermann. Ähnlich sah des CDU-Fraktionschef Claus Geweke: Die bisher für den Ausbau angesetzten Kosten in Höhe von 195.000 Euro seien von einer Straße in gleicher Breite ausgegangen. „Wir müssen erst festlegen, was wir machen wollen“, sagte Geweke.

Erneut in den Investitionsplan für 2017 aufgenommen wurden die bereits in den Vorjahren bereitgestellten 55.000 Euro als „Zuschuss Arzt“. Die Gemeinde will gewappnet sein, die Ansiedlung eines Mediziners im Ort gegebenenfalls finanziell zu unterstützen. Ganz aus eigenen Mitteln kann die Gemeinde die Investitionen nicht stemmen, deshalb sieht die Haushaltssatzung eine Kreditaufnahme von bis zu knapp 100.000 Euro vor.

Der Ergebnishaushalt kann nicht ganz ausgeglichen werden, doch Kämmerer Ralf Thölke kann auf Überschüsse aus den Vorjahren zurückgreifen. 2016 verlief besser als erwartet, so dass er mit einem Überschuss von etwa 51.200 Euro rechnet.

Und noch nicht im Langlinger Haushalt berücksichtigt ist, dass die Kreisumlage um 0,5 Prozentpunkte gesenkt werden könnte. Das wäre eine Entlastung von 5000 Euro. Angermann will sogar eine Senkung um einen Prozentpunkt nicht ausschließen. Das wären dann sogar 10.000 Euro mehr für die Gemeinde. „Das ist aber noch kein gelegtes Ei“, sagte Angermann.

Joachim Gries

Von Joachim Gries