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Langlingen Spinnweben aus dem Internet beim Schützenfest in Langlingen
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Langlingen Spinnweben aus dem Internet beim Schützenfest in Langlingen
17:29 17.05.2018
Von Jürgen Poestges
In einer Scheune am Langlinger Rübenkamp wird fleißig am einem der Umzugswagen gearbeitet. Quelle: Oliver Knoblich
Langlingen

„Wir haben rund 300 Mitglieder. Und vor allen Dingen unser Nachwuchs ist sehr ehrgeizig, was die Wagen-Gestaltung betrifft.“ Die Langlinger Schützen haben eine sehr große Jugendabteilung.

Auch in der Scheune in der Straße Am Rübenkamp wird fleißig gearbeitet. Rund 20 Jugendliche legen letzte Hand an einen großen Motiv-Wagen mit dem Motto „Tanz der Vampire“. Blutsauger und Werwölfe zieren das Gefährt. Und ganz viele Spinnweben. „Die haben wir über das Internet besorgt“, sagt Niklas Schmidt lachend. Der 22-Jährige ist einer von insgesamt 50 Freiwilligen, die sich mit dem Bau und der Gestaltung des Wagens beschäftigen. „Wir arbeiten schon seit zwei Monaten daran“, erzählt er. „Zuerst setzen wir uns immer einmal zusammen und und überlegen die Themen. Am Ende wird abgestimmt. Dann geht es an die Arbeit.“

In den vergangenen Jahren hat sich der Wagenbau sehr verändert. „Inzwischen besitzen die meisten Landwirte nur noch große Anhänger. Da passen bis zu 50 Leute darauf. Aber das bedeutet natürlich auch mehr Arbeit für Wagenbauer“, sagt Lübker. „Auf den großen Wagen ist auch die Musikbeschallung sehr intensiv. Wir verteilen meistens Gehörschutz.“

Am Pfingstmontag um 14 Uhr sammeln sich alle Beteiligten inklusive der Musikgruppen und Fußtruppen am Festplatz. Erst dann wird auch das letzte Geheimnis gelüftet, wie die verschiedenen Wagen aussehen. „Einen kleinen Überblick habe ich mir schon verschafft“, sagt Lübker lachend. „Aber einige Wagenbauer lassen sich nicht in die Karten schauen. Da müssen wir wirklich abwarten bis Montag.“ Der Umzug dauert immerhin bis 18.30 Uhr. An drei Stationen wird eine Pause eingelegt. Dort wird Verpflegung aufgenommen, meistens in flüssiger Form.

Heike Hoffmann, Pressesprecherin der Langlinger Schützengesellschaft, freut sich vor allen Dingen darüber, dass wirklich das ganze Dorf auf den Beinen ist, um beim Schützenfest mitzumachen. „Beim Katerfrühstück am Pfingstmontag vor zwei Jahren ist das Festzelt aus allen Nähten geplatzt. Und auch zum Tanz an allen drei Tagen ist immer sehr viel los. Wenn das erste Rummtata erklingt, ist das Dorf im Schützenfest-Modus.“

Kost-Nix-Markt – was ist das denn? „Das haben einige gefragt, als wir dem Vorstand unsere Idee zum ersten Mal präsentiert haben“, erinnert sich Ruth Kerl und lacht. Vor allem am kleinen Wörtchen „Nix“ habe sich so mancher gestört. Das sei doch von der Rechtschreibung her total falsch, könne man einen Markt denn so nennen? „Ja, habe ich gesagt“, erzählt die Ideengeberin und Organisatorin vom Förderverein Langlinger Dorfleben mit einem kleinen Augenzwinkern, „das ist doch gerade der Hingucker – da wird jeder sofort aufmerksam.“

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