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Langlingen Urgestein Wilhelm Linneweh zeigt "sein" Nienhof
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12:00 02.07.2014
Nienhof von seiner schönsten Seite: Die alte Mühle (Mitte), das Gasthaus Duda (unten) und das Tierhotel (großes Foto). Wilhelm Linneweh freut sich über die Entwicklung in seinem Ort.  Quelle: Lothar H. Bluhm
Nienhof

Dorfgemeinschaftshaus, Mühle, Feuerwehrgerätehaus, Friedhof, Wilhelmshöhe und Gasthaus Duda sind für Wilhelm Linneweh wichtige infrastrukturelle Punkte, die erheblich zum Leben in Nienhof beitragen. Nicht zu vergessen: Das Tierhotel im ausgedienten Trafohaus.

„Es schmeckt immer“, lobt Linneweh das gastronomische Angebot im Ort. Es sei super, dass die Gastwirtschaft hier sei und sehr gut angenommen werde. Linneweh, der 1938 in Nienhof geboren wurde und ab 1968 als Mitglied in verschiedenen Gremien aktiv war – allein Bürgermeister in Langlingen war er von 1983 bis 2006 – , ist begeistert von seinem Geburtsort, in dem er als Urgestein gilt.

Immer wieder muss er bei Mitbürgern und Bekannten, die vorbei fahren, die Hand zum Gruß erheben, immer wieder wird Wilhelm angesprochen.

Man kennt Wilhelm. Sei es auf dem Friedhof, wo viele Familiengrabstellen vorhanden sind – zum Beispiel die des früheren Niedersächsischen Innenministers Wilfried Hasselmann –, Reihengräber eingerichtet wurden und neuerdings auch unter grünem Rasen bestattet wird. Sei es mitten in Nienhof: wo auch immer sich Wilhelm Linneweh zeigt, wird gegrüßt.

Die Seniorengruppe nutzt das Dorfgemeinschaftshaus regelmäßig. Ebenso die Nienhofer Laienspieler, die hier proben. „Und auch die Feuerwehr geht da rein“, sagt Linneweh, der selbst im gemischten Chor singt. Einige Jahre habe Wilfried Hasselmann selbst den Chor geleitet. Jetzt macht Tatjana Slawik-Smith sehr gute Arbeit.

Hinzu kommen das Dorffest und der Weihnachtsmarkt: Das Dorfgemeinschaftshaus ist zentraler Mittelpunkt des Ortes.

Gleich nebenan das Feuerwehrhaus, das vergrößert werden soll und auf der anderen Seite der Kinderspielplatz mit den Bolzmöglichkeiten. Ein Fachwerkhaus ist gründlich saniert worden. „Ne, das ist richtig schön geworden“, schwärmt der Altbürgermeister von der Entwicklung im Ort.

Und die Wilhelmshöhe, eine Straße, in der mehrere Männer mit dem Vornamen Wilhelm leben, wurde im Rahmen der Dorferneuerung neu gepflastert.

Und die Mühle gehörte mal zum Gut Neuhaus, das zum Teil nach Pollhöfen abgetragen wurde und etwas vor Nienhof liegt. Grüngelbe Schilder erinnern an die Existenz des Gemeindeteils, der inzwischen von zwei großen Biogasanlagen dominiert wird.

Von Lothar H. Bluhm