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Langlingen Weihnachtsmärchen dreht sich um Hexen und Trolle
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17:03 28.11.2018
Bei der Probe trug nur der Schneehase sein Kostüm. Freitag und Samstag führen die Nienhofer Laienspieler ihr Weihnachtsmärchen auf. Quelle: Birgit Stephani
Nienhof

Textsicher sind sie inzwischen fast alle, die Nienhofer Laienspieler, die im Saal vom Gasthaus Duda für ihr Weihnachtsmärchen "Das glaubt uns keiner" proben. Es ist Dienstagabend, der Saal ist noch nicht wirklich geheizt, das macht den Schauspielern aber nichts aus. Die Proben des aktuellen Stücks sind schweißtreibend genug.

Bis auf den weißen Schneehasen spielen alle noch ohne Kostüme, lediglich das Bühnenbild steht bereits. Dafür wurde kurz vorher noch kräftig Hand angelegt und ordentlich gemalert. Pünktlich zur Probe ist eines der Bilder auch trocken geworden, so dass es, da es für die Szene im Wald nicht benötigt wird, problemlos zusammengerollt werden kann.

Bekommen die Trolle Hilfe?

In dem aktuellen Stück dreht sich diesmal alles um Hexen und Trolle und die Suche nach dem Schneehasen: Bine (Birthe Wiedenroth) und Lotta (Anna-Maria Vandrey) gehen kurz vor Einbruch der Dunkelheit zum Spielen in den Wald. Bald befinden sie sich an einem unbekannten Ort, an dem sie nicht alleine sind. Lotta wird von Hexen (Andrea-Julia Cammann, Ellen Barger) mitgenommen und Bine hat eine Begegnung mit Trollen (Philipp Siekmann, Christian Wiedenroth), die ihr schließlich helfen wollen, Lotta zu finden. Und dann ist da auch noch dieser von den Hexen verzauberte Schneehase (Theodor Siekmann), der sich mit den mutigen Tannenzapfen (Tamara Vandrey, Marlon Meier, Till Barger, Kiara Fellmer, Justus Bock) auf den Weg macht, um bei den Trollen Hilfe zu finden.

Zeit im Nacken sorgt für Druck

Auch wenn bei den Proben alles schon sehr gut läuft, hat Sabine Surburg als Leiterin der Gruppe doch noch an vielen Stellen Einwände und Verbesserungsvorschläge. Hier ein Texthänger, dort die Frage nach dem richtigen Standpunkt – die Zeit im Nacken sorgt für mächtig viel Druck. Hinzu kommt, dass in der Woche geprobt wird. Auch an diesem Tag sind nicht alle Schauspieler anwesend oder kommen später, weil sie noch länger arbeiten müssen. Aber kein Grund zur Panik. Obwohl Surburg am liebsten das ganze Stück einmal von Anfang bis Ende proben würde, wird der zweite Akt erstmal vorgezogen.

Insgesamt vier Aufführungen

Und dabei gibt es gleich jede Menge offene Fragen zu klären: Wie drapiert man den weißen Tüllstoff am besten, so dass er wie Schnee aussieht? Und was ist mit dem Baumstumpf auf der Bühne? Soll der die ganze Zeit dort stehen oder nur für kurze Zeit? Noch haben die Laienspieler die Möglichkeit, sich darüber intensiv Gedanken zu machen. Am Freitag allerdings muss dann alles sitzen.

INFO: Am Freitag gibt es Aufführungen um 15 und 18 Uhr, zwei weitere Vorstellungen folgen am Samstag, ebenfalls um 15 und 18 Uhr.

Am morgigen Freitag gibt es Aufführungen um 15 und 18 Uhr, zwei weitere Vorstellungen folgen am Samstag, ebenfalls um 15 und 18 Uhr.

Von Birgit Stephani

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