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Wienhausen Das Runde im Blick: Kulturhaus Wienhausen zeigt „Heimspiel“
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10:21 01.07.2014
Exponate der Ausstellung Heimspiel im Kulturhaus Wienhausen Quelle: Dirk Wiedlein
Wienhausen

Künstler und Kreative haben das Thema erkundet – vom Fußball bis zur Heimat, in Objekten, Gemälden, Fotografien und einer Multimedia-Präsentation. „Auch ein Fotowettbewerb wurde gestartet“, sagt Thomas Ritter vom Kulturhaus. 20 Einsendungen werden im Obergeschoss gezeigt, darunter aktuelle Fotos aus dem Spielbetrieb der TS Wienhausen – dem Träger der Ausstellung neben der Sparkasse Celle. „Außer Bildern von Spielen sind eine Reihe historischer Aufnahmen zu sehen, die Momente des Vereins festhalten und viel Aufmerksamkeit erfahren“, so Ritter.

Im Erdgeschoss ziehen die Fotografien der Münchner Bayern-Arena die Blicke auf sich, stammend von Dirk Wiedlein, der 2015 eine eigene Ausstellung im Kulturhaus haben wird. Als greller Farbkürbis, galanter Riese oder als Hülle eines gigantischen Innenlebens fasziniert diese ästhetische Architektur. Klaus-Dieter Seisselberg stellt erstmals seine Bilder „Torwurf“ (2014) und „Ballspiel“ (1974) aus. Sie sind in Mischtechnik gemalt und eine Assoziation zur Dynamik der Ballspiele – farbig abstrahiert. Der Künstler malt als Autodidakt Landschaften, Abstraktes oder Menschen.

Jörg „artes“ Pippirs und Efraim Kogge stellen ihr interaktives Fußball-Orakel aus. Kogge setzt sich in seinem Bild „Götzenglaube“ mit der Kommerzialisierung des Fußballsports auseinander, auf ironische bis sarkastische Art.

Die HAWK Hildesheim, mit der das Kulturhaus einen 5-Jahres-Kooperationsvertrag hat, stellen ihr Projekt „Blut, Schweiß & Tränen“ vor, dass die Studentinnen Liubov Moskvina, Nadine Weiberg und Amelie Künzler entwickelt haben. Interviews, so mit Thomas Helmer, führten zu einem Konzept, mit dem die Differenzierung des Amateursports vom Leistungssport gezeigt wird. Grafiken und Statistiken ergänzen die Präsentation.

Bis 3. August im Kulturhaus, Mühlenstraße 5, montags bis freitags 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, am Wochenende 12 bis 17 Uhr.

Von Aneka Schult