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Wienhausen Kulinarische Reise bei Streetfood-Festival in Oppershausen
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11:50 25.06.2017
Oppershausen

Streetfood-Märkte sind mittlerweile in ganz Deutschland zum echten Trend geworden. Dass nun auch in Oppershausen die Food Trucks rollen, ist Kim-Bea Rodenwaldt vom Projekt „Dorfspion“ zu verdanken, die das Festival bereits zum zweiten Mal organisiert hat. „'Dorfspion' ist ein Projekt, um das Gemeindeleben im Flotwedel zu promoten“, erzählt sie. Und warum ausgerechnet mit einem Streetfood-Event? „Ich bin selber ein Fan – große Vielfalt und hohe Qualität, das bekommt man bei solchen Veranstaltungen alles auf einmal.“

Amira Mohtaseb und Ines Lempfert haben sich mit „Subu Sushi Burrito“ ihren Traum von der Selbstständigkeit erfüllt. Ein Food Truck musste her, weil die Eröffnung eines Restaurants einfach zu teuer gewesen wäre. „Am Anfang war es ein bisschen schwierig, weil wir ein Produkt verkauft haben, das neu auf dem deutschen Markt war,“ berichtet Lempfert. Subu – das sind Sushi-Rollen in Burrito-Größe, die die beiden Hamburgerinnen bei einem Kalifornien-Besuch entdeckten und kurzerhand in ihre Heimatstadt verpflanzten. „Wir mussten erstmal Pionierarbeit leisten“, sagt Mohtaseb und lacht. Insgesamt ein Jahr habe es gedauert, bis aus der Idee ein Geschäft geworden sei. „Vor allem die Suche nach dem richtigen Truck hat gedauert“, so Lempfert. Inzwischen sind beide aber richtig happy damit.

Cellist Benni Gerlach und Saxofonist Karl Helbig vom Duo „Land Über“, die am Samstagabend im Rahmen des Streetfood-Festivals mit sphärischen Jazz-Pop-Klängen glänzten, zeigten sich ebenfalls von der Veranstaltung am Allerufer begeistert. „Normalerweise soll man als Bläser vor einem Konzert nichts essen“, meint Helbig. „Diesmal mache ich aber mal eine Ausnahme.“ Besucher Gerald Ebeling und Martina Kohlmann aus Wienhausen gefällt es ebenfalls ausgezeichnet: „Wir werden auf jeden Fall noch etwas essen“, verraten sie.

Von Christina Matthies