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Wienhausen Riesenandrang beim Hoffest in Nordburg
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Wienhausen Riesenandrang beim Hoffest in Nordburg
19:23 11.05.2014
Von Carsten Richter
Beste Stimmung beim Hoffest auf dem Spargelhof Santelmann: Leckerer Spargel und gute  Unterhaltung lockten zahlreiche Besucher an. Auch für die kleinen Gäste gab es spannende Attraktionen wie die Rutsche auf einer Anhänger-Ladefläche (Foto links). Quelle: Alex Sorokin
Nordburg

„Das ist nun unser 24. Hoffest“, sagt Juniorchef Markus Santelmann, „und zum allerersten Mal haben wir schlechtes Wetter“. Seine Gäste schien das wenig zu stören: Entlang der Burgstraße in Nordburg wurde es eng. Wer nicht lange nach einem Parkplatz suchen wollte, musste rechtzeitig da sein. Der Weg hat sich gelohnt: Auch dieses Jahr wurde auf dem Spargelhof Santelmann wieder viel für Groß und Klein geboten. Im Mittelpunkt aber stand erneut der Spargel: Das edle Stangengemüse gab es nicht nur in allen Variationen zu essen, Interessierte konnten sich auch Informationen zur Produktion holen – Schautafeln gaben Einblicke in Anbau und Ernte.

„Leckeres Essen, gute Preise, das Hoffest ist seit Jahren eine wunderbare Veranstaltung“, erzählt Dietmar Schellhorn. Seit 15 Jahren lebt der gebürtige Berliner in Nordburg, das Hoffest von Familie Santelmann ist für den 75-Jährigen schon lange ein Pflichttermin. Da kommen die passionierten Feinschmecker ins Fachsimpeln: Was schmeckt besser zum Spargel? Schnitzel oder Schinken? „Für mich nur mit Schnitzel und Butter“, meint Hans-Hermann Müller aus Langlingen überzeugt.

Aus der ehemals rein landwirtschaftlichen Schau ist ein überregionales Fest für die ganze Familie geworden. „Auch Gäste aus dem Harz oder dem Deister kommen zu uns“, erzählt Senior Henning Santelmann. „Wir möchten auch einen Bezug zum Spargel herstellen, die Leute können sehen, wo er herkommt.“

Doch auch wenn Essen und Trinken beim Hoffest im Vordergrund standen, so konnte dennoch der ganze Hof besichtigt werden: Die Kuhställe standen den Besuchern offen, es bestand sogar die Möglichkeit, beim Melken zu helfen. Und während sich die Erwachsenen im Garten die Kunstgewerbeschau oder die Rasenmäherausstellung ansahen, konnten die Kinder Trampolin springen oder sich an der Sandburg vergnügen.

„Für alle ist was gegeben, alles ist frei zugänglich und man trifft viele Leute“, sagt Svenja Brand aus der Nähe von Rotenburg/Wümme. So ging es auch Herbert und Erika Wesche: Eigentlich wollten sie woanders hin, haben dann aber die Schilder zum Hoffest gesehen – und sind dort durch Zufall gleich auf Bekannte gestoßen.