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Wienhausen Wohlfühlen bei sanften Tönen
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Wienhausen Wohlfühlen bei sanften Tönen
12:48 28.08.2018
Frank Grischek (rechts) und Ralf Lübke spielten am gut besuchten Bootshaus in Oppershausen. Quelle: Oliver Knoblich
Oppershausen

Da hatte Kultur Querbeet richtig Glück: Am Tag vorher war es sowohl am Nachmittag als auch am Abend empfindlich kühl, am Tag des musikalischen Sommerfestes aber waren die Temperaturen angenehm. Es gab auch keinen Regen auf Rodenwaldts Bootshausgelände an der Aller in Oppershausen. Dorthin hatte Als musikalische Gäste waren Frank Grischek am Akkordeon und Ralf Lübke an der Gitarre geladen. Und da das Wetter gut war, konnten die Gäste gemütlich draußen sitzen. Entweder auf der Wiese auf Holzbänken und an Biertischen oder direkt vor dem kleinen Musikerpavillon im locker gestellten kleinen Rund. Gefallen konnte es einem auf dem Gelände fast überall, denn es ist in seiner verwinkelten Anlage und seinen verwunschenen Ecken eine Attraktivität für sich. Auch die Innenräume haben in ihrer Mischung aus rustikal und modern einen eigenen Stil. Dass man Kleinigkeiten essen und sich auch mit diversen Getränken versorgen konnte, war ohnehin selbstverständlich. Das alles hatte schon Stimmung ohne künstlerische Darbietung. Bestens verkauft war die Veranstaltung auch. Jürgen Wippich und Carsten Dapper als Verantwortliche konnten froh sein über den Ansturm, der auch einige neue Leute zu ihnen geführt hat, die nicht zu den 200 Dauergästen des Querbeet-Abos gehörten.

Die beiden Musiker machten es den Stammgästen wie den neuen Besuchern leicht, sich wohlzufühlen. Sie spielten mal Swing, mal Blues, mal Jazziges, mal sanften, aber nie seichten Pop und zudem diverse eigene Kompositionen Grischeks. Da machte das Zuhören einfach Spaß, weil diese Musik vom ersten Ton an Wohlfühlmusik war, die sich aber nicht anbiedert beim Massengeschmack, obwohl sie diesen durchaus öfter trifft.

Dass Grischek ein guter Musiker am Akkordeon sein kann, das wusste man längst, denn schon mehrfach war er an der Seite von Henning Venske zu erleben und als solcher zwar, qua Vorgabe, Randfigur, in Wirklichkeit aber absolut gleichrangig, ja phasenweise sogar mehr den Abend prägend als Venske selbst. Hier trat er nun von vornherein als zentrale
Gestalt auf, brillierte oft am Akkordeon, wohingegen Ralf Lübke sich meist eher zurückhielt. Aber eben nur meist, denn manch Solo von ihm hatte es in sich und bot mehr als manch bekannterer Gitarrist es erwarten lassen würde. Wunderbar waren die kleinen verbalen Bosheiten in den sprachlichen Intermezzi. Da mal ein Giftpfeil, dort mal eine versteckte Tretmine in Worten. Da merkte man Grischek seine vielen Auftritte im Kabarett an, die in dieser Art der Moderation wunderbare Spuren hinterlassen hat. Eine rundum gelungene Sache.

Von Reinald Hanke

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