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Ahnsbeck Ahnsbeck saniert 2017 weitere Straßen
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Ahnsbeck Ahnsbeck saniert 2017 weitere Straßen
17:17 28.12.2016
Ahnsbeck

Veranschlagt sind Ausgaben in Höhe von 235.000 Euro. Die Anlieger werden mit 75 Prozent an den Kosten beteiligt. Der Ausbau der Kötnerstraße ist nach dem Investitionsplan für 2018 vorgesehen. Hier wird mit Kosten von 110.000 Euro gerechnet.

Für den Ausbau des Wirtschaftswegs von Ahnsbeck nach Hohne sind im Haushalt 200.000 Euro eingeplant. Die Gemeinde Hohne hatte die Sanierung des Wegs auf ihrem Gebiet geplant, der Ahnsbecker Rat beschloss jetzt auf Antrag der CDU-Fraktion in seiner Sitzung, vor dem endgültigen Votum über eine komplette Sanierung die Kosten nur für eine Fahrbahnerneuerung zu ermitteln. Anfang kommenden Jahres soll dann in einer weiteren Sitzung der Beschluss gefasst werden, welche Variante verwirklicht werden soll.

„Ich gehe davon aus, dass nur eine Erneuerung der Fahrbahn für die Anlieger keine große Ersparnis wäre“, sagte nach der Sitzung Bürgermeister Ulrich Kaiser. Wenn Fördergelder fließen, sinkt der Anteil der Anlieger von 75 auf 23,5 Prozent. Kaiser geht davon aus, dass es für diese Lösung eine Mehrheit geben wird.

Auf der Einnahmeseite sieht Ahnsbeck im kommenden Jahr 75.000 Euro für den Verkauf von Grundstücken am Kreuzfeldring vor. Eine Kreditaufnahme ist nicht nötig.

Im Investitionsplan 2018 sind zudem für die Beleuchtung des Radwegs zwischen Ahnsbeck und Lachendorf 55.000 Euro vorgesehen. Damit sollen auf dem 1080 Meter langen Ahnsbecker Abschnitt des Radwegs 24 Leuchten aufgestellt werden. Weitere zwölf Leuchten müssten dann auf dem verbleibenden 560 Metern auf Lachendorfer Gebiet installiert werden. Die Beleuchtung des Radwegs, der vor allem von Schülern genutzt wird, steht seit Jahren auf der Tagesordnung. Mit einem gesonderten Beschluss votierte der Rat jetzt für die Verwirklichung zumindest auf Ahnsbecker Gemeindegebiet.

Für dieses Jahr hatte Kämmerer Eike Hebecker mit einem ausgeglichenen Ergebnishaushalt gerechnet. Tatsächlich sehen die aktuellen Zahlen wie schon im Vorjahr einen Überschuss vor, der nach Angaben von Kaiser für die Rücklagen verwendet werden soll. So sei man für höhere Umlagen im Folgejahr gewappnet.

Von Joachim Gries