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Ahnsbeck "Break the Ground" erfüllt Erwartungen
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Ahnsbeck "Break the Ground" erfüllt Erwartungen
20:00 19.06.2011
Powerwulf zeigte eine Show vom Feinsten. Die Band machte ordentlich Stimmung vor den gut 600 Besuchern. Quelle: Timo Kastern
Ahnsbeck

Die Zelte sind abgebaut, die Schlafsäcke wieder eingerollt, nur der Festival-Kater wird bei dem ein oder anderen Besucher noch einige Tage andauern: Ahnsbeck bot wieder ein Metal-Festival, wie es die Fans erwarten. Das dritte „Break the Ground“ hat Besucher und Bands erneut begeistert und allen Beteiligten wieder viel Spaß bereitet.

Bereiteten im Vorfeld allenfalls die Wetterprognosen den Veranstaltern und Bands einige Sorgen, stellte sich dies am Ende als unbegründet heraus: Es blieb bis auf ein, zwei kurze Regenschauer trocken, angenehme Temperaturen sorgten für ein optimales Festival-Erlebnis.

Bereits am Donnerstag waren gut 300 Gäste zum Bandkontest angereist. Am Ende ging die Band „Out of Mind“ aus Hannover als Gewinner von der Bühne. Sie dürfen sich nun auf ein professionelles Fotoshooting und fünf Tage in einem Tonstudio freuen.

Freitag und Sonnabend sahen dann insgesamt über 1000 Fans die 16 Hauptbands. Das Gelände war dieses Jahr permanent gut gefüllt, und auch vor der Bühne wurde es schon etwas enger als noch im vergangenen Jahr. Der Zeltplatz war dieses Mal etwas vom Festival-Gelände abgerückt, was dazu führte, dass die Besucher stets auf dem Veranstaltungsgelände verweilten.

„Wir sind sehr zufrieden, das Konzept mit den breit aufgestellten Metal-Richtungen ging voll auf und sorgte für ein größeres Publikum. Das werden wir auch im nächsten Jahr wohl wieder aufgreifen“ lautete die Bilanz von Veranstalter Matthias Thies. Fans und Bands können sich also auch in 2012 auf eine Wiederholung in Ahnsbeck freuen.

„Wir bekommen so viel positive Resonanz, besonders auch von den Bands, die sich über den Catering- und VIP-Bereich ungemein freuen. Deshalb werden wir durch die gute Mundpropaganda auch nächstes Jahr keine Probleme haben, namenhafte Bands nach Ahnsbeck zu holen, eher im Gegenteil“, so Thies.

Auch rund um das Festival blieb alles wieder gelassen und ruhig. Polizei und Rettungskräfte hatten keine besonderen Vofälle zu melden, der Sanitätsdienst des DRK hatte sogar weniger zu tun als im Vorjahr, alles lief locker und vor allem freundlich ab.

“Bis auf einige kleinere technische Probleme können wir durchweg nur Positives berichten. Jetzt wird noch aufgeräumt, dann kann es eigentlich auch schon an die Planung fürs nächste Jahr gehen“, freut sich Veranstalter Thies.

Von Timo Kastern