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Ahnsbeck Gäste konnten in Ahnsbeck gar nicht genug Kuchen bekommen
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Ahnsbeck Gäste konnten in Ahnsbeck gar nicht genug Kuchen bekommen
18:14 22.07.2018
Beim Backtag in Ahnsbeck ist unter den Eichen wieder jeder Platz besetzt. Quelle: Birgit Stephani
Ahnsbeck

"Wir waren mit dem Auto unterwegs und haben die Hinweisschilder gesehen. Da haben wir spontan mal angehalten", so Böhmer.

Ob spontan oder bewusst, der schattige Platz unter den Eichen ist auch diesmal wieder gut Platz gefüllt. Zu den Klängen des Posaunenchors Hohne genießen die Ahnsbecker und alle Gäste den "Bodderkauken", trinken Kaffee und nehmen vielfach hinterher auch noch Kuchen mit nach Hause.

Dass dies überhaupt möglich ist, dafür schwitzt die Bäckercrew im Inneren des alten Backhauses und produziert Butterkuchen im Akkord. Rund 50 Bleche werden an diesem Tag gebacken. Der alte Lehmbackofen wurde dafür bereits am Vortrag angeheizt. Nur so ist garantiert, dass er am Backtag die richtige Temperatur hat. Nicht zu heiß darf er sein, denn dann wird der Kuchen zu dunkel. Zu kalt aber natürlich auch nicht, erzählt die Bäckercrew. Angeheizt wird der Ofen mit Buchenholz. Zwei Bleche gleichzeitig passen in den Ofen und garantieren, dass es beim Kuchen immer Nachschub gibt.

Das ist auch nötig, denn am Verkaufsstand stehen die Kuchenfans dank der Planung der Vereinsmitglieder von "Dat ole Backhus" zwar nicht Schlange, sondern werden zügig mit Kaffee und Kuchen versorgt. Zeit zum Verschnaufen bleibt dabei aber kaum.

"Heute ist noch gar nicht so viel los", erzählt Uta Lüßmann vom Verein "Dat ole Backhus". "Der Juli-Backtag ist traditionell immer etwas ruhiger. Dafür geht es im September richtig rund. Neben Kuchen gibt es dann allerdings auch einen kleinen Markt mit verschiedenen Ständen. Dann werden wir über 60 Bleche Butterkuchen backen." Der Teig selbst kommt von einem Bäcker und wird dann vor Ort verarbeitet. "Diesmal war der Teig besonders schön und macht den Kuchen schön locker", betont Lüßmann. Und besonders lecker, wie die Gäste finden, die gar nicht genug vom Kuchen bekommen konnten, der am liebsten direkt aus dem Ofen und somit noch warm gegessen wurde.

Von Birgit Stephani

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